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N. A. Ottos erste Begegnung mit dem Verbrennungsmotor (1860–1862)

  • Friedrich Sass

Zusammenfassung

Nichts deutete in den Jugendjahren N. A. Ottos darauf hin, daß er später einer der berühmtesten deutschen Ingenieure werden sollte. Er, der am 1o. Juni 1832 das Licht der Welt erblickt hat, wird seine Kinder- und Knabenjahre nicht anders als seine Kameraden verlebt haben. Von irgendeiner Neigung zur Beschäftigung mit technischen Dingen weiß seine Jugendgeschichte22 nichts zu berichten. Sein Geburtshaus stand in Holzhausen auf der Haide, einem an der Straße Wiesbaden-Ems gelegenen Dorf im Taunus, wo sein Vater Landwirt, Gastwirt und Posthalter war. Schon wenige Monate nach Nicolaus Augusts Geburt stirbt sein Vater, und seine tatkräftige Mutter wird seine Erzieherin. Der bescheidene Wohlstand, den der Vater hinterließ, ermöglicht es, dem Sohn eine gute Schulbildung zu geben. Nach achtjährigem Besuch der Dorfschule seines Heimatsortes wird er im Frühjahr 1846 auf die Realschule in Langenschwalbach geschickt, die er Ostern 1848 mit gutem Abgangszeugnis verläßt. Die zu jener Zeit allenthalben gärende Unruhe scheint die Entscheidung über seine Berufswahl verzögert zu haben; erst im November 1848 wird mit W. Guntrum, dem Inhaber eines kleinen Warengeschäftes in Nastätten, ein dreijähriger Lehrvertrag geschlossen, da Nicolaus August den Kaufmannsberuf erlernen soll. Nach Ablauf der Lehrzeit bescheinigt ihm sein Lehrherr, daß er sich während der drei Jahre „treu, fleißig und gesittet“ betragen habe und jedem bestens empfohlen werden könne.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Friedrich Sass
    • 1
  1. 1.Technischen Universität BerlinDeutschland

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