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Neuere Einsichten in die Gesetze des Luftwiderstandes

  • Walter Tollmien
  • Hermann Schlichting
  • Henry Görtler
  • F. W. Riegels

Zusammenfassung

Die Erforschung der Luftwiderstandsgesetze war lange Zeit ein von der Physik sehr stiefmütterlich behandeltes Gebiet, und die Forschungsergebnisse, unter denen viele von experimentierenden Laien gefunden wurden, zeigten noch kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts Abweichungen in den Zahlenwerten von 50 und mehr Prozenten. Erst als durch die Entwicklung der Luftfahrttechnik größere Mittel für die Luftwiderstandsforschung verfügbar wurden, entstanden in den Hauptstaaten Laboratorien für Luftwiderstandsmessungen, die zum Teil mit recht beträchtlichen Mitteln ausgestattet wurden. Der Erfolg der Forschungen zeigte, daß es für einen richtigen Einblick in die Gesetze des Luftwiderstandes notwendig war, diese großen Mittel aufzuwenden, da bei zu kleinen Abmessungen die Ergebnisse nicht genügen, um daraus richtige Schlüsse auf die bei den Luftfahrzeugen obwaltenden Verhältnisse zu ziehen. Diese Versuchsanstalten arbeiten durchgängig mit künstlichem Wind, der meist durch Luftschrauben erzeugt wird. Die der Kaiser-WilhelmGesellschaft angegliederte Göttinger Anlage weist einen Luftstrom von 4 m2 Querschnitt auf, dessen Geschwindigkeit von Null bis zu etwa 55 m/sec auf jede beliebige Windstärke eingestellt werden kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • Walter Tollmien
    • 1
  • Hermann Schlichting
    • 1
  • Henry Görtler
    • 2
  • F. W. Riegels
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland
  2. 2.Freiburg i. Br.Deutschland

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