Germanium pp 1-62 | Cite as

Germanium

Ordnungszahl 32, Atomgewicht 72.60
  • R. J. Meyer
Part of the Ge. Germanium (System-Nr. 45) book series (GMELIN, volume G-e / 0)

Zusammenfassung

In seiner berühmten Prognose in der grundlegenden Abhandlung „Die periodische Gesetzmäßigkeit der chemischen Elemente“ hat D. Mendelejeff (Lieb. Ann. Suppl. 8 [1872] zoo) die Eigenschaften des damals im period. System noch fehlenden „Ekasiliciums” und seiner Verbb. in qualitativer und quantitativer Beziehung mit großer Annäherung an die später an Germanium experimentell festgestellten Eigenschaften vorausgesagt. Diese Prognose leidet nur unter dem einen Umstande, daß Mendelejeff in seiner vergleichenden Betrachtung allzu großen Wert auf die Analogie des Ekasiliciums mit dem in der Hauptgruppe stehenden Titan legt, obwohl er den typischen Unterschied zwischen Haupt- und Nebengruppen (paaren und unpaaren Reihen) vollkommen klar erkannt und in seiner Tabelle zum Ausdruck gebracht hat. Vgl. D. Mendelejeff (I. c. S. 145, 151). Hieraus folgt z. B., daß er das Metall Es als schwer schmelzbar voraussagt, während aus der Atomvolumenkurve von L. Meyer (Lieb. Ann. Suppl. 7 [1870] 354) hervorgeht, daß ein Metall vom Atomgew. 72 gleich dem Arsen „leicht flüssig und flüchtig“ sein müsse, im Gegensatz zu dem auf einem absteigenden Ast der Kurve befindlichen Titan. Auch die Meinung von D. Mendelejeff (1. c. S. 202), daß Ekasilicium vorzugsweise in solchen Mineralien vorkommen werde, die Ti, Zr, Nb enthalten, also in Euxeniten, Samarskiten und ähnlichen, ist durch diesen Standpunkt beeinflußt.

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Allgemeine Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • R. J. Meyer

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