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Notwendigkeit einer Betreuung

  • Jürgen Seichter

Zusammenfassung

Ein Betreuer kann bestellt werden, wenn „ein Volljähriger5 aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann“ (§ 1896 I BGB).

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Literatur

  1. 5.
    Bei Minderjährigen ist diese Hilfe aufgrund der ohnehin bestehenden elterlichen Sorge oder Vormundschaft nicht erforderlich; allerdings kann bei klarer Notwendigkeit eine Betreuung bereits ab dem 17. Geburtstag eingerichtet werden, die dann erst, aber auch sofort mit Eintritt der Volljährigkeit wirksam wird, § 1908a BGB.Google Scholar
  2. 13.
    Der Begriff „Betreuungsrichter“ kommt im Gesetz, das weiterhin vom „Vormundschaftsrichter” spricht, nicht vor. In dem vorliegenden Buch wird im Sinne der neuen Begrifflichkeiten trotzdem diese Bezeichnung verwendet. Soweit nicht vom „Richter“, sondern vom „Gericht” die Rede ist, bleibt es aber bei dem vom Gesetz verwendeten Begriff Vormundschaftsgericht“.1’ In der Tendenz ebenso Oberloskamp BtPrax 1998, 18; entschieden anderer Ansicht Hartmann BtPrax 1999, 60.Google Scholar
  3. 27.
    Das Vormundschaftsgericht kann im Einzelfall diese Befreiung aufheben, § 1908i II 2 BGB. Palandt — Diederichsen § 1857a BGB Rdnr. 1.Google Scholar
  4. 28.
    Vgl. Palandt — Diederichsen § 1896 BGB Rdnr. 21; eingehend hierzu Erman — Holzhauer § 1896 BGB Rdnr. 46.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Jürgen Seichter
    • 1
  1. 1.c/o Amtsgericht NiddaNiddaDeutschland

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