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Materialverluste im Betriebe

  • M. H. Bauer

Zusammenfassung

Vom Standpunkt der Materialwirtschaft aus gesehen kommt es nicht nur darauf an, ein Gerät mit möglichst geringem Werkstoffaufwand zu fertigen, sondern es lange genug betriebs- und leistungsfähig zu erhalten, was nicht ohne fortgesetzten weiteren Materialaufwand möglich ist. Wird das wirkliche Endziel der Beschaffung, der dauernde Besitz eines voll brauchbaren Geräts, nicht erreicht, dann war die Fertigung desselben praktisch eine Materialvergeudung. Die Sicherstellung des möglichst langen Erhalten des unter Materialaufwand hergestellten Geräts ist daher eine volkswirtschaftliche Pflicht, der sich der Hersteller und der Verbraucher stets bewußt bleiben müssen. Natürlich hat jeder Gegenstand eine begrenzte Brauchbarkeitsdauer. Er nutzt sich unter den auf ihn einwirkenden inneren und äußeren Einflüssen mechanischer, chemischer und technologischer Art ab, erfüllt von einem gewissen Zeitpunkte an nicht mehr seinen Zweck und muß durch einen andern, meistens neuen Gegenstand ersetzt werden, wenn es nicht gelingt, seine ausreichende Brauchbarkeit durch das Ausbessern und Auswechseln einzelner Teile weiter zu erhalten.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • M. H. Bauer

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