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Depression pp 85-115 | Cite as

Medikamente in der Depressionsbehandlung

  • Manfred Wolfersdorf
Chapter

Zusammenfassung

Frau N., 42jährige Kindergärtnerin, Mutter zweier Kinder, die nach einem schweren Suizidversuch in einer tiefen Depression stationär behandelt werden mußte, erzählt am Ende ihres Klinikaufenthalts ihrem Therapeuten: »Immer wenn ich zu Ihnen gekommen bin, habe ich mir überlegt, was ich sagen soll, und es war immer das gleiche; ich habe mich immer wiederholt, und so leer war es auch in meinem Kopf. Es hat mir geholfen, was Sie mir gesagt haben, es sei etwas an der Unterfläche, die Möglichkeit der Besserung, ich solle die Hoffnung nicht verlieren, ich müsse Geduld haben, es sei etwas unter der Oberfläche, es sei noch nicht alles verschüttet, es brauche Zeit hervorzukommen. Es ging mir immer ganz gut nach dem Gespräch, aber es war nur von kurzer Dauer, und es veränderte nichts. Erst als die Medikamente wirkten, hatte ich das Gefühl, Ihre Worte können in mich eindringen, und es wurde mir leichter«.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Manfred Wolfersdorf

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