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Primär plastische Versorgung von Hautdefekten an Hals und Kiefer unter besonderer Berücksichtigung des gestielten Brusthautlappens

Conference paper
Part of the Chirurgia Plastica et Reconstructiva book series (CHIRURGIA, volume 4)

Zusammenfassung

Mit der Erweiterung radikal-chirurgischer Eingriffe am Hals und im Gesicht stellt der Ersatz von Hautarealen, die dabei der Resektion anheimfallen, eine präoperativ wichtige Frage dar. Die Hautdefekte, die meist als Folge von Eingriffen wegen erkrankter Halslymphknoten bei fortgeschrittenen malignen Tumoren oder nach vorausgegangener Strahlentherapie entstanden sind, kennzeichnen sich bei dem heute üblichen Vorgehen, Primärtumor und regionäre Lymphabflußwege im Block zu excidieren, durch das Freiliegen der Gefäß-Nervenscheide, des Ductus thoracicus und durch eine zusätzliche Verbindung des Halsfeldes mit dem Pharynx- bzw. Mundraum. Um dabei lebensgefährliche Komplikationen, wie postoperative Arrosionsblutungen, Fistelbildungen nach Verletzung des Ductus thoracicus oder speichelführende Fistelgänge (Denecke, Wullstein) zu vermeiden, wird die sichere Abdeckung dieser Gebilde mit gesunder, gut ernährter und möglichst fettreicher Haut angestrebt. Diese Notwendigkeit, gesundes Gewebe in ausreichender Dicke heranzubringen, gewinnt eine zusätzliche Bedeutung gerade dann, wenn die Halslymphknotenverschwielung bis an die Adventitia der A. carotis heranreicht und diese mitabpräpariert werden muß. Atheromatöse Gefäßwandprozesse erhöhen dabei die Gefahr der Arrosionsblutung ebenso wie eine durch ungenügende Abdeckung vom Pharynx- oder Mundhöhlenraum her sich entwickelnde Infektion.

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Literatur

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  5. Zehm, S.: J. Laryng. 79, 237 (1965).PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • S. Zehm
    • 1
  1. 1.Univ.-Hals-Nasen-Ohren-Klinik87 WürzburgDeutschland

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