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Welche Rolle spielen die Nachpotentiale in der Arrhythmiegenese, und welche klinische Bedeutung fällt ihnen zu?

  • Fred Sesto

Zusammenfassung

Die Rolle der Trigger-Aktivität ist zur Zeit noch nicht vollständig geklärt. Es scheint gesichert zu sein, daß sie im Rahmen ischämischer Myokarderkrankungen bei gleichzeitigem Vorliegen von Katecholaminüberschuß, Digitalisüberschuß, Hyperkaliämie und insbesondere bei Veränderungen der Kalziumströme auftreten und zu bedrohlichen Rhythmusstörungen führen kann. Darüber hinaus führen „langsam“ fortgeleitete Aktionspotentiale, die durch Nachdepolarisationen entstehen, auch zu einer verlangsamten Fortleitung der Erregung und begünstigen auf diese Weise einen Wiedereintritt der Erregung und dadurch die Aufrechterhaltung der Rhythmusstörung [78].

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Fred Sesto
    • 1
  1. 1.Mannheim 1Deutschland

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