Advertisement

Die abnorme Seele in Gesellschaft und Geschichte (Soziologie und Historie der Psychosen und Psychopathien)

  • Karl Jaspers

Zusammenfassung

Vererbung und Tradition. Die somatische Medizin hat es mit dem Menschen nur als einem Naturwesen zu tun. Sie untersucht und erforscht seinen Körper nicht anders als einen tierischen. Die Psychopathologie sieht sich dauernd vor die Tatsache gestellt, daß der Mensch außerdem auch Kulturwesen ist. Hat der Mensch seine körperlichen und seelischen Veranlagungen durch Vererbung, so gewinnt er doch sein tatsächliches Seelenleben nur durch die Tradition, die durch die Umwelt der menschlichen Gesellschaft auf ihn kommt Wir würden völlig kenntnislos, sprachlos, hilflos sein, wenn wir ohne Tradition aufwachsen würden. Taubstumme, denen nur das Sinnesorgan fehlt, das die Aufnahme der seelischen Einflüsse möglich macht, bleiben, solange sie nicht den ihnen angemessenen Sprachunterricht erhalten, auf der Stufe idiotischen Seelenlebens stehen. während sie nach der Belehrung seelisch vollwertige Menschen werden können. Unser Lernen, Übernehmen, Nachahmen, unsere Erziehung und unser Milieu macht uns seelisch überhaupt erst zu Menschen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literature

  1. 1.
    Bumke. Die Psychoanalyse und ihre Kinder, 2. Aufl., S. 136ff. 1938.Google Scholar
  2. Vierkandt: Naturvölker und Kulturvölker. Leipzig.Google Scholar
  3. Tönnies: Gemeinschaft und Gesellschaft. 1888, 2. Aufl. 1912.Google Scholar
  4. 2.
    Simmel: Über soziale Differenzierung. Leipzig 1890.Google Scholar
  5. Soziologie. Leipzig 1908.Google Scholar
  6. 3.
    Fouillée: Esquisse psychologique des peuples européens.Google Scholar
  7. Psychologie du peuple francais.Google Scholar
  8. Schnaoller: Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre, Bd. 1, S. 148ff. Leipzig 1900.Google Scholar
  9. 1.
    Die Daten der „Moralstatistik“ sind hier von Interesse. Zur Einführung: SclanapperArndt: Sozialstatistik (Volksausgabe). Leipzig 1912.Google Scholar
  10. Für genaueres Studium v. Mayr: Sozialstatistik, Bd. 3 von Statistik und Gesellschaftslehre, davon erster Teil: Moralstatistik. Tübingen 1909–1912.Google Scholar
  11. 2.
    Zum Beispiel bei einer Untersuchung schizophrenie-belasteter europäischer Dynastien: Luxenburger: H.: Erbbiologische Geschichtsbetrachtung, psychiatrische Eugenik und Kultur. Z. Neur. 118, 685 (1925).Google Scholar
  12. 3.
    Jeske: Allg. Z. Psychiatr. 68, 353 (1911).Google Scholar
  13. e Joachim: Allg. Z. Psychiatr. 69, 500 (1912).Google Scholar
  14. 2.
    Mönkemöller: Zur Geschichte der progressiven Paralyse. Z. Neur. 5, 500.Google Scholar
  15. 3.
    Kirchhof/: Allg. Z. Psychiatr. 68, 125 (1911).Google Scholar
  16. 4.
    Vorwiegend über diese Beziehungen ist ein zusammenfassendes Werk erschienen: Krankheiten und soziale Lage, herausgeg. von Mosse u. Tugendreich. München 1912.Google Scholar
  17. Siehe ferner Grotjahn: Soziale Pathologie. Berlin 1912.Google Scholar
  18. 1.
    Kraepelin: Über Entwurzelung. Z. Neur. 63.Google Scholar
  19. 2.
    Heyer: Der Organismus der Seele, S. 88ff. Bonhoeffer: Arch. Psychiatr. (D.) 60, 721.Google Scholar
  20. Referate von Gaupp: Z. Neur. 34 (1916); Nonne u. Oppenheim: Dtsch. Z. Nervenhk. 56 (1917). Hier sind die entgegengesetzten Anschauungen in objektiver Form kennenzuIernen.Google Scholar
  21. Ferner: Handbuch der ärztlichen Erfahrungen im Weltkrieg, Bd. 4.Google Scholar
  22. 2.
    Vgl. die S. 325 zitierten Arbeiten.Google Scholar
  23. Wittig, K.: Die ethisch minderwertigen Jugendlichen und der Krieg. Langensalza 1918.Google Scholar
  24. In den prinzipiellen Fragen vgl. Wetzel: Arch. Sozialwiss. 37, 535 (1913). Dort die wichtigste Literatur.Google Scholar
  25. Horn, P.: Ober nervöse Erkrankungen nach Eisenbahnunfällen, 2. Aufl. Bonn 1918.Google Scholar
  26. 2.
    Weizsäcker, V. v.: Soziale Krankheit und soziale Gesundung. Berlin 1930.Google Scholar
  27. Aus der neueren Diskussion: Jossmann: Nervenarzt 2, 385 (1929); 3, 68 (1930).Google Scholar
  28. v. Weizsäcker: Nervenarzt 2, 569 (1929).Google Scholar
  29. Wetzel: Nervenarzt 2, 461.Google Scholar
  30. Lottig: Nervenarzt 3, 321 (1930).Google Scholar
  31. Zutt: Nervenarzt 4.Google Scholar
  32. 3.
    Arbeits-und Berufspsychologie, herausgeg. von F. Giese. Halle 1928.Google Scholar
  33. Eliasberg: Ober sozialen Zwang und abhängige Arbeit. Z. Volkerpsychol. u. Soziol. 4, 182 (1928).Google Scholar
  34. Eliasberg u. Jankaus: Beiträge zur Arbeitspathologie. Mschr. Psychiatr. 74, 1 (1930).Google Scholar
  35. Eliasberg: Z. Neur. 102.Google Scholar
  36. 4.
    Weyert: Untersuchung von ehemaligen Fürsorgezöglingen im Festungsgefängnis. Allg. Z. Psychiatr. 69, 180 (1912).Google Scholar
  37. 1.
    Luxenburger, H.: Berufsgliederung und soziale Schichtung in den Familien der erblich Geisteskranken. Eugenik, S. 34. 1933.Google Scholar
  38. Psychiatriscbe Erblehre, S. 135. 1939.Google Scholar
  39. Conrad: Psychiatrisch-soziologische Probleme im Erbkreis der Epilepsie. Arch. Rassenbiol. 31, 316• (1937).Google Scholar
  40. Stier: Fahnenflucht und unerlaubte Entfernung. Halle 1905.Google Scholar
  41. Rohde, Max: Allg. Z. Psychiatr. 68, 337 (1911).Google Scholar
  42. Beck, Ed.: Über Kriegsvergehen. Z. Neur. 26 (1921) (Literaturverzeichnis).Google Scholar
  43. Hößlin, C. v.: Über Fahnenflucht. Z. Neur. 47, 344 (1919).Google Scholar
  44. 2.
    Laehr: Die Nervosität der heutigen Arbeiterschaft. Allg. Z. Psychiatr. 66, 1.Google Scholar
  45. Heilig: Fabrikarbeit und Nervenleiden. Wschr. soz. Med. Nr. 31ff. (1918).Google Scholar
  46. Hellpach: Berufspsychosen. Psychiatr.-neur. Wschr. 1906.Google Scholar
  47. Technischer Fortschritt und seelische Gesundheit. Halle 1907.Google Scholar
  48. 3.
    Vgl. auch Stern, L.: Kulturkreis und Form der geistigen Erkrankung. Halle 1913.Google Scholar
  49. Pilcz: Über Nerven-und Geisteskrankheiten bei katholischen Geistlichen und Nonnen. Jb. Psychiatr. 34, 367.Google Scholar
  50. 4.
    Römer: Allg. Z. Psychiatr. 70, 888.Google Scholar
  51. 6.
    Gaupp: Mönch. med. Wschr. 190611, 1250.Google Scholar
  52. 1.
    Vgl. die Schilderungen Janets (Les obsessions et la psychasthénie).Google Scholar
  53. a Darstellungen einzelner Verbrecher: Pitaval: Causes célèbres. Paris 1734ff., in 20 Banden. Eine Auswahl von Paul Ernst erschien im Inselverlag 1910. Die Zeitschriften: Hitzigs Annalen 1828ff., Der neue Pitaval 1842ff., Gross’ Archiv für Kriminalanthropologie 1899ff., Der Pitaval der Gegenwart 1906ff. enthalten viele Einzelfälle. Ferner Friedreichs Blätter f. gerichtl. Medizin 1850ff., Monatsschr. f. Kriminalpsychol. u. Strafrechtsref. 1905ff.Google Scholar
  54. Feuerbach: Aktenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen, 2 Bde. Gießen 1828–1829.—Hagen: Chorinski. Erlangen 1872.Google Scholar
  55. Lebensgeschichte der Giftmörderin Gesche Margarethe Gottfried, herausgeg. von L. Voget. Bremen 1831.Google Scholar
  56. Scholz: Die Gesche Gottfried. Berlin 1913.Google Scholar
  57. Verbrechertypen, herausgeg. von Gruhle u. Wetzel. Berlin 1913ff.Google Scholar
  58. Wetzel: tfber Massenmörder. Berlin 1920.Google Scholar
  59. Bjerre, Andreas: Zur Psychologie des Mordes. Heidelberg 1925. (Acta et Commentationes Universitatis Dorpatensis Bd. VI/2.)Google Scholar
  60. Vgl. Radbruch: Feuerbach als Kriminalpsychologe. Mschr. Kriminalpsychol. 4 (1910).Google Scholar
  61. lVetzel: Die allgemeine Bedeutung des Einzelfalls für die Kriminalpsychologie. Arch. Kriminalanthrop. 55, 101 (1913).Google Scholar
  62. 2.
    Krauf3: Die Psychologie des Verbrechens. Tübingen 1884.Google Scholar
  63. a Asthaffenburg: Das Verbrechen und seine Bekämpfung, 2. Aufl.Google Scholar
  64. LonibrososWerke haben zwar historisch eine große Wirkung gehabt. In Methoden, die sich als richtig halten lassen, besitzen sie jedoch keine Eigenart. In den Grundanschauungen (geborener Verbrecher, Degeneration) sind sie verfehlt.Google Scholar
  65. Lombroso: Die Ursache und Bekämpfung des Verbrechens (deutsch). Berlin 1902.Google Scholar
  66. Heute: Exner, Franz. Kriminalbiologie in ihren Grundzügen. Hamburg 1939.Google Scholar
  67. 1.
    Bonhoef f er: Ein Beitrag zur Kenntnis des großstädtischen Bettel-und Vagabundentums. Z. ges. Strafrechtswiss. 21.Google Scholar
  68. Wilmanns: Zur Psychopathologie des Landstreichers. Leipzig 1906.Google Scholar
  69. Tramer: Z. Neur. 35, 1.Google Scholar
  70. Wilmanns: Das Vagabundentum in Deutschland. Z. Neur. 168, 65 (1940).Google Scholar
  71. Über Prostituierte: Bonhoef fer: Z. ges. Strafrechtswisa. 23.Google Scholar
  72. Sichel: Z. Neur. 14, 445.Google Scholar
  73. Schneider, K.: Studien über Persönlichkeit und Schicksal eingeschriebener Prostituierter. Berlin: Julius Springer 1921. — Über juraendliche Verwahrlosung: Stelzner: Die psychopathischen Konstitutionen und ihre soziologische Bedeutung. Berlin 1911.Google Scholar
  74. Grulele: Die Ursachen der jugendlichen Verwahrlosung und Kriminalität. Berlin 1912.Google Scholar
  75. Stelzner: Die Frühsymptome der Schizophrenie in ihren Beziehungen zur Kriminalität und Prostitution der Jugendlichen. Allg. Z. Psychiatr. 71, 60 (1914).Google Scholar
  76. Isserlin: Z. Neur. 12, 465 (1913).Google Scholar
  77. Barth, Elfriede: Z. Neur. 30, 145 (1915).Google Scholar
  78. Gregor, A. u. Else Voigtldnder: Die Verwahrlosung. Berlin 1918.Google Scholar
  79. Geschlecht und Verwahrlosung Z. Neur. 66, 97.Google Scholar
  80. 1.
    Moebiu.e, J. P.: Über Rousseau, Goethe, Nietzsche.Google Scholar
  81. Lange, Wilhelm: Hölderlin Stuttgart 1909.Google Scholar
  82. 2.
    Wilhelm Lange-Eichbaum: Genie, Irresein und Ruhm. München 1928; 2. Aufl. 1935, gibt die gesamte Literatur, hat ein großes Material in klarer Form verdichtet und verfügbar gemacht, ist in allem Psychiatrischen und Empirischen zuverlässig im Urteil, dagegen wunderlich in den allgemeinen Grundanschauungen und fragwürdig in der Interpretation schöpferischer Leistung aus dem Wahnsinn. Vgl. Klone, Gerhard: Z. Neur. 137, 362 (1931).Google Scholar
  83. Seitdem: Hans Bürger-Prinz: Julius Langbehn, der Rembrandtdeutsche. Leipzig 1940.Google Scholar
  84. Heidenhain, A.: Ober den Menschenhaß (Jon. Swift ). Stuttgart 1934.Google Scholar
  85. Luniatschek: Verlaine Arch. Psychiatr. (D.)108, 301.— Ich nenne noch meine eigene Arbeit: Strindberg und van Gogh, Versuch einer pathographischen Analyse unter vergleichender Heranziehung von Swedenborg und Hölderlin. Bern 1922; 2. Aufl. Berlin 1926.Google Scholar
  86. Meine Pathographie Nietzsches in meinem „Nietzsche“. Berlin 1936.Google Scholar
  87. Vgl. S.316, 697.Google Scholar
  88. 2.
    Rösel, R.: Die psychologischen Grundlagen der Yogapraxis (Beiträge zur Philosophie und Psychologie, herausgeg. von Osterreich, H. 2). Stuttgart 1928.Google Scholar
  89. Die Eranos-Jahrbücher. Zürich 1933ff.Google Scholar
  90. Jung, C. G. u. R. Wilhelm: Das Geheimnis der goldenen Blüte.— Heiler, Fr.: Die buddhistische Versenkung. München 1918.Google Scholar
  91. Die Exercitia spiritualia des Loyola. 8 DiesProblem ist ein wesentlicher Antrieb meiner Arbeit über Strindberg undvan Gogh, 1. o.Google Scholar
  92. i Wenig ergiebig und nur äußerlich berichtend: Weygandt, W.: Don Quixote desCervantes. Z. Neur. 154, 159 (1936)•.Google Scholar
  93. Die Darstellung abnormer Seelenzustände in der japanischen Kunst. Z. Neur. 150, 500 (1934).Google Scholar
  94. Schneider, Kurt: Zur Einführung in die Religionspsychopathologie. Tübingen 1928.Google Scholar
  95. 3.
    Ideler, K. W .: Versuch einer Theorie des religiösen Wahnsinns, 2 Bde. Halle 1848/1850. -In einer anderen Schrift: Der religiöse Wahnsinn, erläutert durch Krankengeschichten (Halle 1847) gibt Ideler Beobachtungen aus seiner Klinik.Google Scholar
  96. Leuba, James H.: Die Psychologie. der religiösen Mystik. München 1927.Google Scholar
  97. Mosiman: Das Zungenreden. Tübingen 1911.Google Scholar
  98. Jacobi, W.: Die Stigmatisierten.Google Scholar
  99. b Zum Beispiel: Religion und Seelenleiden, Vorträge des katholischen Akademiker-. verbandes, 1926–1932, herausgeg. von Wilhelm Bergmann, Düsseldorf u. Augsburg 1926 bis 1932.Google Scholar
  100. Jahn, Ernst: Tiefenseelsorga (protestantisch). Göttingen 1940.Google Scholar
  101. Bovet, Th.: Die Ganzheit der Person in der ärztlichen Praxis3(von einem christlich gläubigen Nervenarzt). Zürich u. Leipzig 1940.Google Scholar
  102. Mùhry, A.: Die geographischen Verhältnisse der Krankheiten oder Grundzüge der Nosographie. Leipzig und Heidelberg 1856.Google Scholar
  103. Hirsch: Handbuch der historisch-geographischen Pathologie. 1883ff.Google Scholar
  104. 2.
    Unter anderen aus alten Zeiten: Spieß, Christian Heinrich: Biographien der.Wahnsinnigen. Leipzig 1795.Google Scholar
  105. Magazin zur Erfahrungsseelenkunde, herausgeg. von K. Ph. Moritz. Berlin 1783–1793.Google Scholar
  106. Ferner die Krankheitsgeschichten in den Büchern von Esquirol, Meter, Jacobi u. a.Google Scholar
  107. Eine alte Selbstschilderung: Bernds, M.: Eigene Lebensbeschreibung samt seiner aufrichtigen Entdeckung der größten, obwohl großenteils noch unbekannten Leibes-und Gemütsplage. Leipzig 1738.Google Scholar
  108. Vgl. ferner Mönkeröller: Das Zucht-und Tollhaus zu Celle. Allg. Z. Psychiatr. 68, 155 (1911).Google Scholar
  109. Morgenthaler: Bernisches Irrenwesen von den Anfängen his zur Eröffnung des Tollhauses 1749. Bern 1915.Google Scholar
  110. 1.
    Beringer: Über Formen des Aberglaubens im Schwarzwald. Arch. Psychiatr. (D.) 108, 228.Google Scholar
  111. Blüher, Hans: Die Rolle der Erotik in der männlichen Gesellschaft, 2 Bde. Jena 1917. 3 Meine Arbeit „Strindberg und van Gogh“, 2. Aufl. Berlin 1926.Google Scholar
  112. Kahn: Psychopathen als revolutionäre Führer. Z. Neur. 52, 90 (1919). 2 Kretschmer, E.: Geniale Menschen. Berlin 1929.Google Scholar
  113. Vor allem das Werk des Charcot-Schülers Paul Richer: Etudes cliniques sur la grande hystérie ou hystéro-épilepsie. 2. éd. Paris 1885 (darin ausgezeichnete Abbildungen der zeitgenössischen historischen Phänomene, und die beiden Anhänge: L’hystérie dans l’histoire und l’hystérie dans l’art).Google Scholar
  114. Charcot u. Richer: Les Démoniaques dans l’art. Paris 1887.Google Scholar
  115. Ferner: Leubuscher: Der Wahnsinn in den letzten vier Jahrhunderten. Halle 1848. (Übersetzung des Calmeil.) — Soeur Jeanne: Memoiren einer Besessenen (deutsch). Stuttgart 1911.Google Scholar
  116. Andree: Ethnographische Parallelen und Vergleiche, S. 1, „Besessene und Geisteskranke“ N. F. 1889.Google Scholar
  117. Stoll, Otto: Suggestion und Hypnotismus in der Völkerpsychologie, 2. Aufl. 1904. ’ Oesterreich, Tr. Konstantin.: Die Besessenheit. Langensalza 1921.Google Scholar
  118. 2.
    Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters, S. 57ff., 124ff. Berlin 1865.Google Scholar
  119. Hirsch, Aug.: Handbuch der historisch-geographischen Pathologie, Bd. III. Artikel Hysterie und Chorea. Stuttgart 1886.Google Scholar
  120. Schumacher, J.: Die seelischen Volkskrankheiten im deutschen Mittelalter und ihre Darstellungen in der bildenden Kunst. (Neue deutsche Forschungen.) Berlin 1937.Google Scholar
  121. 3.
    Vgl. die Werke von Leubuscher, Ideler 1. o.Google Scholar
  122. 1.
    Soldau, W.O.: Geschichte der Hexenprozesse. Stuttgart u. Tübingen 1843.Google Scholar
  123. Snell: Hexenprozesse und Geistesstörung. München 1891.Google Scholar
  124. Der Hexenhammer von Sprenger und Institoris, deutsch von J. W. R. Schmidt. Wien u. Leipzig 1938.Google Scholar
  125. Spee, Friedrich v.: Cautio criminalis oder rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse (1632) (deutsch von J. F. Ritter ). Weimar 1939.Google Scholar
  126. 2.
    Zucker, K.: Psychologie des Schamanisierens. Z. Neur. U0, 693 (1934).Google Scholar
  127. Nioradze: Der Schamanismus. Stuttgart 1925.Google Scholar
  128. 3.
    Rohde, Erwin: Psyche, Bd. 2, S. 4–27, 41–43, 47 usw.Google Scholar
  129. Oesterreich, K.: Die Besessenheit, S. 231–374. 1921.Google Scholar
  130. 4.
    Lehmann, Alfred: Aberglaube und Zauberei, 2. Aufl. Stuttgart 1908.Google Scholar
  131. Flournoy,. Theodor: Die Seherin von Genf (deutsch). Leipzig 1914. (Des Indes è la planète Mars.) — Hellwig, A.: Okkultismus und Verbrechen. Berlin 1929.Google Scholar
  132. 1.
    Lévy-Brühl: Les fonctions mentales dans les sociétés inférieures, 1910 (deutsch von Jerusalem: Das Denken der Naturvölker ). Wien 1921.Google Scholar
  133. Ausgezeichnet ist K. Th. Preuss: Die geistige Kultur der Naturvölker, in der Sammlung Aus Natur-und Geisteswelt. Leipzig: Teubner 1914.Google Scholar
  134. 2.
    Emminghaus: Allgemeine Psychopathologie, S. 43–60. 1878.Google Scholar
  135. 3.
    Jung: Vgl. die Zeitschrift „Imago“. 1912ff.Google Scholar
  136. Jung: Wandlungen und Symbole der Libido. Jb. f. psychoanal. u. psychother. Forsch. 4, 162 (1912).Google Scholar
  137. Freud: Totem und Tabu. 1913.Google Scholar
  138. 4.
    Reiß: Z. Neur. 25, 432.Google Scholar
  139. Storch: Zbl. Neur. 25, 273.Google Scholar
  140. Z. Neur. 78, 500.Google Scholar
  141. 1.
    Vereinzelte Äußerungen zitiert in meiner „Geistige Situation der Zeit“, S. 11–14. Berlin 1931.Google Scholar
  142. Die Untergangsvisionen von Gobineau, Spengler, Klages.Google Scholar
  143. Amerikanische Bücher wie das von Stoddard: Kulturumsturz, Die Drohung des Untermenschen. 1925.Google Scholar
  144. 2.
    Vocke: Psychiatr.-neur. Wschr. 1907 II.—Hacke: Das Anwachsen der Geisteskranken in Deutschland. München 1904.Google Scholar
  145. Grunau: Ober Frequenz usw. Halle 1905 (zit. nach Bumke).Google Scholar
  146. 3.
    Römer: Allg. Z. Psychiatr. 70, 809.Google Scholar
  147. 4.
    Fishberg: Die Rassenmerkmale der Juden, S. 165. München 1913.Google Scholar
  148. 1.
    Bumke: Über nervöse Entartung, Kap. 6. Berlin 1912.Google Scholar
  149. 2.
    Schott, S.: Alte Mannheimer Familien. Leipzig 1910.Google Scholar
  150. 3.
    Bumke: 1. c. S. 84ff. Leipzig 1910.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1946

Authors and Affiliations

  • Karl Jaspers
    • 1
  1. 1.HeidelbergDeutschland

Personalised recommendations