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Neuere Aspekte der Magendurchblutung

  • W. Rau
  • E. Eichelkraut
  • F. J. Hankes
  • C. Arz
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 82)

Zusammenfassung

Aus der vergleichenden Anatomie ist die konstante Unterteilung des Gesamtorgans Magen in mindestens zwei Abschnitte, einen Drüsenmagen und einen muskelstarken Kaumagen, bekannt. Morphologisch lassen sich die Grenzen sowohl im Bereich der Mucosa wie auch der Muscularis eindeutig definieren. So wird die unterschiedliche funktionelle Bedeutung der beiden Magenteile schon durch die Gewichtsrelation der Wandschichten in Corpus und Antrum offensichtlich. Für die Steuerung der Sekretion gilt der Zusammenhang zwischen antraler Gastrinfreisetzung und Säuresekretion als gesichert. Für die Gefäßversorgung und Regulation der Durchblutung läßt sich eine klare Trennung beider Organhälften am Hundemagen nicht nachweisen (PIASECKI). Die Luxusversorgung des Gesamtorgans durch die Äste des Truncus coeliacus, ihre Arkaden und einen durchgehenden Gefäßplexus der Submucosa erlaubt weitgehende Devascularisierungen und die Verwendung zum langstreckigen Ösophagusersatz ohne das Risiko der ischämischen Nekrose. Zielsetzung der Arbeit war es daher, nach Unterschieden der Durchblutung und ihrer Regulation in beiden Organhälften zu fahnden.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • W. Rau
    • 1
    • 2
  • E. Eichelkraut
    • 1
  • F. J. Hankes
    • 1
  • C. Arz
    • 1
  1. 1.Chirurgische Universitätsklinik BonnDeutschland
  2. 2.Chirurgische UniversitätsklinikBonn 1Deutschland

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