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Strukturierung des Therapieablaufes

  • N. Hoffmann

Zusammenfassung

Eine unmittelbare positive Wirkung jeder Psychotherapie besteht darin, daß die Auseinandersetzung des Patienten mit seinen Problemen und Schwierigkeiten einen geordneten Rahmen erhält. Während er bislang unter Umständen viele ungeordnete Versuche unternommen hat, um seine Probleme in den Griff zu bekommen, wobei eigene Lösungsversuche sich mit der Hilfe anderer abwechselten, kommt es bei Beginn einer Psychotherapie zu einer Koordination all dieser Bemühungen. Er findet im Therapeuten einen Gesprächspartner, von dem er zu festen Terminen und unter gleichbleibenden Bedingungen (Ort, Honorar etc.) Hilfe erwarten kann. Dieser Effekt, zusammen mit dem Erleben der Kompetenz und der Empathie (s. Kap. 2) des Therapeuten, bewirkt sicherlich die oft eintretende positive Veränderung, die als „positive therapeutische Reaktion“ bezeichnet wird.

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Literatur

  1. Goldstein A (1973) Structured learning therapy. Academic Press, London New YorkGoogle Scholar
  2. Hoffmann N, Gerbis K (1981) Gesprächsführung in psychologischer Therapie und Beratung. Müller, SalzburgGoogle Scholar
  3. Lazarus A (1971) Behavior therapy and beyond. McGraw-Hill, New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • N. Hoffmann

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