Advertisement

Selbstverbalisation und Angstbewältigung

  • S. Fliegel

Zusammenfassung

Sehr viele unserer Handlungen werden durch Selbstinstruktionen und Selbst-verbalisationen (mit-) gesteuert, und oft genug hängt der Erfolg bzw. Mißerfolg unserer Handlungen von den Inhalten unserer Selbstverbalisationen ab. Der Aufbau fehlender oder die Veränderung problematischer »innerer Monologe« bzw. verbaler Selbstinstruktionen bei verschiedenen psychischen Störungen ist die Aufgabe der Selbstverbalisationstherapie. Die Selbstverbalisationstherapie (als Oberbegriff für alle Verfahren) zählt zu den Methoden der kognitiven Umstrukturierung. Es wurden unterschiedliche Formen von Selbstverbalisationstraining entwickelt, so z.B. das Training zur Behandlung impulsiver Kinder (s. Kap. 48), das Ärgerkontroll- und Streß-Impfungs-Training (s. Kap 55) und das Selbstverbalisationstraining zur Angstbewältigung. Die verschiedenen Methoden zur kognitiven Umstrukturierung ähneln sich in ihrem formalen Ablauf, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich des Verständnisses der kognitiven Variablen, die sie zu verändern versuchen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (Hrsg) (1988) Verhaltenstherapie — Theorien und Methoden. DGVT TübingenGoogle Scholar
  2. Fliegel S, Groeger W, Künzel R, Schulte D, Sorgatz H (1989) Verhaltenstherapeutische Standardmethoden. Psychologie Verlags Union, WeinheimGoogle Scholar
  3. Kanfer FH, Reinecker H, Schmelzer D (1991) Selbstmanagement-Therapie. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • S. Fliegel

There are no affiliations available

Personalised recommendations