Advertisement

Idealisiertes Selbstbild

  • M. Hautzinger

Zusammenfassung

Das »Idealisierte Selbstbild« (ISI) ist eine Technik zum Aufbau von Selbstvertrauen, Selbstachtung und Zukunftsorientierung. Ziel dieser Methode ist es, eine positive Identifikation des Patienten mit sich selbst zu erreichen. Dies wird einerseits angestrebt durch Ausformulierung und Vorstellung eines persönlichen zukünftigen Idealbildes und andererseits dadurch, daß dieses idealisierte Selbstbild schrittweise über das augenblickliche Selbstbild geschoben wird. Es handelt sich bei dieser Methode also um eine verdeckte Technik, die verschüttete Möglichkeiten und positive Aspekte der eigenen Person wieder freilegt und über eine realistische Zielformulierung einen Weg aufzeigen kann, sich selbst wieder Verstärkung zu geben (s. Kap. 49 und Kap. 51). Susskind (1970) nimmt explizit Bezug auf das Konzept der »Sich-selbst-erfüllenden Prophezeihung«, das durch die ISI-Methode bei dem Patienten gegenüber der eigenen Person wirksam werden soll.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Susskind DJ (1970) The idealized self-image (ISI): A new technique in confidence training. Behav Ther 1:538–541CrossRefGoogle Scholar
  2. Todd F (1972) Coverant control of self-evaluative responses in the treatment of depression. A new use of an old principle. Behav Ther 3:91–94CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • M. Hautzinger

There are no affiliations available

Personalised recommendations