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Entspannungstraining

  • M. Linden

Zusammenfassung

Durch Entspannungsübungen soll eine Veränderung physiologischer Reaktionen herbeigeführt werden, die als körperliche Begleiterscheinungen von Angst und Anspannung auftreten können. Trainingsziel ist zu lernen, Anspannungsreaktionen zu kontrollieren oder zu modifizieren. Die physiologischen Funktionen sollen so beeinflußt werden, daß sie mit Angstreaktionen inkompatibel sind. Solche Trainingsziele sind vor allem Muskelentspannung, Vasodilatation in den Extremitäten, relative Bradypnoe, Reduktion der gastrointestinalen Motilität und Reduktion von Tachykardien. Die bekanntesten Entspannungsverfahren sind das »autogene Training«, die »progressive Relaxation« und die »gestufte Aktivhypnose«. Sie basieren alle auf den gleichen Prinzipien und unterscheiden sich nur in technischen Details, die aber für die Anwendbarkeit von Bedeutung sein können. Im folgenden soll ein abgekürztes Verfahren dargestellt werden, das eine ausreichende Trainingsreaktion in wenigen Sitzungen auch bei sehr irritierbaren Patienten ermöglicht.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • M. Linden

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