Urtikaria pp 79-92 | Cite as

Intoleranzreaktionen

  • T. Zuberbier

Zusammenfassung

Der Begriff Intoleranzreaktion wird für nicht immunologisch vermittelte Krankheitsbilder verwendet, die klinisch einer allergischen Reaktion vom Soforttyp gleichen. Weniger gebräuchliche Synonyma sind Idiosynkrasie und anaphylaktoide Reaktion. Als Sammelbegriff für alle nicht-immunologisch vermittelten Reaktionen auf bestimmte Stoffe führten P. Dukor, P. Kallós, H. D. Schlumberger und G. B. West 1980 den Begriff Pseudoallergische Reaktion (PAR) ein. PAR können alle vier Typen der allergischen Reaktion nach Coombs und Gell imitieren. Die Intoleranzreaktion ist insofern eine PAR, die klinisch einer Typ-I-Allergie entspricht. Aufgrund der nicht-immunologischen Art der Reaktion kann diese beim ersten Kontakt mit dem Auslöser ohne Sensibilisierungszeit auftreten. Die meisten Intoleranzreaktionen werden jedoch von Stoffen ausgelöst, die über Jahre hinweg vertragen wurden. In Tabelle 4.1 sind die grundlegenden Charakteristika der Intoleranzreaktion zusammengefaßt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • T. Zuberbier

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