Thema Krebs pp 299-301 | Cite as

Therapie nach Hamer

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
  • Harald zur Hausen

Zusammenfassung

Der ehemalige Facharzt für Innere Medizin Dr. Ryke Geerd Hamer entwickelte Anfang der 80er Jahre eine Theorie der Krebsentstehung, die er die „Eiserne Regel des Krebses“ nannte. Angeregt wurde er dazu durch die Ermordung seines Sohnes Dirk, nach der er und einige Mitglieder seiner Familie innerhalb relativ kurzer Zeit an Krebs erkrankten. Diesen seiner Ansicht nach ursächlichen Zusammenhang einer seelischen Belastung mit einer Krebserkrankung nannte er das „Dirk-Hamer-Syndrom”. Danach sei der Ort der bösartigen Neubildung durch den Inhalt des seelischen Konfliktes vorherbestimmt, und das Fortschreiten der Krankheit verlaufe genau parallel zur Bewältigung oder der Eskalation des Konfliktes. Als Beleg der Richtigkeit verwies Hamer anfangs auf ca. 300 protokollierte Krankengeschichten. Der Krebs sei bei allen nicht mehr als eine Krankheit des Gehirns, bestätigt durch den Nachweis sogenannter Hamerscher Herde, die im Computertomogramm (→Computertomographie) sichtbar seien, und eine Manifestation des Konflikts im zugehörigen Organ. Hamer schließt alle anderen Krebsrisikofaktoren und Ursachen weitgehend aus, ebenso ist er gegen fast jegliche Art von herkömmlicher Therapie.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
    • 1
  • Harald zur Hausen
    • 1
  1. 1.Deutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergDeutschland

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