Advertisement

Thema Krebs pp 181-183 | Cite as

Knochenmetastasen

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
  • Harald zur Hausen

Zusammenfassung

Metastasen bösartiger Tumoren siedeln sich relativ häufig in Knochen an (Knochenmetastasen). Besonders Brust- und Prostatakrebs, aber auch Tumoren der Lunge, Niere und Schilddrüse sowie das Plasmozytom können Knochenmetastasen bilden. Sie entstehen aus Tumorzellen, die meist über den Blutkreislauf im Körper gestreut wurden und sich dann im Knochenmark angesiedelt haben. Erst durch das Metastasenwachstum im Knochenmark wird auch die umgebende Knochensubstanz angegriffen. Dies geschieht einerseits durch Druckschädigung; andererseits geben die Tumorzellen Substanzen ab, die im Tumorbereich das natürliche Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und abbau verändern und so die Knochensubstanz zerstören. Meist lösen die Metastasen einen Knochenabbau aus, doch es gibt auch knochenaufbauende Metastasen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
    • 1
  • Harald zur Hausen
    • 1
  1. 1.Deutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergDeutschland

Personalised recommendations