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Thema Krebs pp 163-168 | Cite as

Invasion und Metastasierung

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
  • Harald zur Hausen

Zusammenfassung

Nicht nur die unkontrollierte Zellvermehrung macht viele Krebserkrankungen gefährlich: Bösartige Zellen solider Tumoren überschreiten unter Umständen auch anatomische Grenzen, sie wachsen „invasiv“ in das umgebende Gewebe ein oder bilden Tochtergeschwülste, die Metastasen. Eine gutartige Geschwulst, die natürliche Gewebsgrenzen einhält und auf ihr Ursprungsgewebe begrenzt bleibt, kann unter Umständen ziemlich groß werden, bevor sie dem Patienten ernsthafte Beschwerden verursacht. Solche Tumoren lassen sich vergleichsweise leicht entfernen. Bösartige Tumorzellen hingegen brechen z. B. aus der Schleimhaut in das darunterliegende Bindegewebe ein und verbreiten sich darin. Diesen Vorgang nennt man Invasion. Invasives Wachstum zerstört betroffenes Gewebe und leitet über zu einem weiteren Schritt der Ausbreitung von Krebszellen im Körper, der Metastasierung: Tumorzellen wandern in entferntere Körperregionen ab, setzen sich fest und bilden dort Metastasen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
    • 1
  • Harald zur Hausen
    • 1
  1. 1.Deutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergDeutschland

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