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Thema Krebs pp 85-88 | Cite as

Computertomographie (CT)

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
  • Harald zur Hausen

Zusammenfassung

Die Computertomographie (CT) müßte eigentlich Röntgen-Computertomographie heißen. Wie der Name sagt, ist es eine Röntgenuntersuchung unter Zuhilfenahme eines Computers. Tomographie bedeutet Darstellung in Schichten oder Scheiben, in diesem Fall Schichten des Körpers oder eines Körperabschnittes. Die Computertomographie ist eine diagnostische Methode, mit der Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden können. Wie bei normalen Röntgenuntersuchungen macht man sich dabei die unterschiedliche Durchlässigkeit verschiedener Körpergewebe für Röntgenstrahlen zunutze. Je dichter ein Gewebe ist, desto schlechter läßt es die Strahlen hindurch. So kann man z.B. Knochen, Luft (in der Lunge), Wasseransammlungen im Körper und Weichgewebe unterscheiden: Sie erscheinen in unterschiedlichen Grautönen. Bei einer normalen Röntgenaufnahme sieht man aber immer überlagertes Gewebe. Die Schichttechnik, die den Körper optisch in Querscheiben von weniger als 1 cm Dicke „zerlegen“ kann, ist hier im Vorteil. Auch sehr geringe Dichteunterschiede in den Organen selbst oder zwischen den einzelnen Organen werden so erkennbar. Daher läßt sich auch Tumorgewebe besser von umliegendem Gewebe unterscheiden als bei herkömmlichen Röntgenaufnahmen (Abb. 8).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
    • 1
  • Harald zur Hausen
    • 1
  1. 1.Deutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergDeutschland

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