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Thema Krebs pp 76-78 | Cite as

Chemoprävention

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
  • Harald zur Hausen

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurden aus Pflanzen eine ganze Reihe von sogenannten sekundären Pflanzenstoffen isoliert, die zumindest eine vorbeugende, wenn auch keine heilende Wirkung hinsichtlich Krebs haben könnten. Dazu zählen zum Beispiel das Genistein aus Soja, das Sulphurophan und andere schwefelhaltige Verbindungen aus Broccoli und den übrigen Kohlsorten, die chemischen Verbindungen der Indole und Flavonoide aus verschiedenen Gemüsen, die Zitruspektine, aber auch so exotische Dinge wie die Inhaltsstoffe einer vietnamesischen Zubereitung aus Kräutern und chinesischer grüner Tee. Fast täglich kommen neue Substanzen oder Pflanzenzubereitungen zu dieser Liste sogenannter chemopräventiver Stoffe hinzu. Sogar Chlorophyll, der grüne Blattfarbstoff, scheint interessante Eigenschaften zu besitzen. Im weitesten Sinne haben auch die pflanzlichen Ballaststoffe, also Fasern, lösliche und unlösliche Stärke, eine protektive Wirkung gegen Krebs.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Hilke Stamatiadis-Smidt
    • 1
  • Harald zur Hausen
    • 1
  1. 1.Deutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergDeutschland

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