Advertisement

Die Exposition der Bevölkerung mit suchtstoffhaltigen Arzneimitteln

  • G. Glaeske
Part of the Suchtproblematik book series (SUCHT)

Zusammenfassung

Die Exposition der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland mit Arzneimitteln ist bisher nur unzureichend dokumentiert: Weder über den Verbrauch von Arzneimitteln noch über den Gebrauch liegen ausreichende, valide und leicht zugängliche Untersuchungen vor. Dabei ließen sich Verbrauchsdaten durch die Verfügbarkeit vorhandener Gesamtverkaufsstatistiken der pharmazeutischen Hersteller kontinuierlich erarbeiten, die Gebrauchsfähigkeit könnte durch empirische Studien abgesichert werden. Einige solcher empirisch für die BRD und andere Länder angelegten Studien sind in dem Projektbereich „Frauen und Medikamente“von Ellinger et al. (1984) aufgeführt. Danach betrugen die in unterschiedlichen Jahren festgestellten Periodeneinnahmeprävalenzen (Gebrauch im letzten Vierteljahr vor der Befragung) z. B. für den Gebrauch von Tranquilizern zwischen 6–13% („regelmäßig“) und 20–30% („überhaupt“).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bergman U, Griffiths RP (1986) Relative abuse of diazepam and oxazepam: Prescription forgeries and theft/loss report in Sweden. Drug Alcohol Depend 16: 293–301Google Scholar
  2. Bergmann U, Myrhed M (1986) Relative abuse potential of benzodiazepines: Prescription forgeries in Sweden. (Manuskript I II. WeltkongreB für Klinische Pharmakologie, Stockholm )Google Scholar
  3. Ellinger S et al. (1984) Frauen und Medikamente. Epidemiologie, Erklärungssätze und Vorschläge zur Prävention. Projektgruppe an der Abteilung Medizinische Soziologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, HamburgGoogle Scholar
  4. Glaeske G (1983) Kann die Versorgung mit Arzneimitteln besser sein als das Arzneimittelgesetz? Ein Beitrag zur Qualität der ambulanten Pharmakotherapie. Argument Sonderband AS 102: 29 – 48Google Scholar
  5. Glaeske G (1986) Schmerzmittelkonsum in der Bundesrepublik im internationalen Vergleich. Pharm Z 35: 2032 – 2034Google Scholar
  6. Glaeske G (im Druck) Produkt und Konsum von Beruhigungs-und Schlafmitteln. In: Vogt I, Scheerer S (Hrsg) Drogen und Drogenpolitik — Ein Handbuch. Campus, Frankfurt am MainGoogle Scholar
  7. Laporte J-R et al. (1981) The utilization of sedative hypnotic drugs in Spain. In: Tognoni G et al. (eds) Epidemiological impact of psychotropic drugs. Elsevier, Amsterdam, pp 137 – 150Google Scholar
  8. NLN — Nordic Statistics on Medicines (1981-1983) Nordiska Läkemedelsnämden, Uppsala (NLN-Publication No 13)Google Scholar
  9. Schwabe U, Paffrath D (1985) Arzneiverordnungs-Report ’85. Hrsg: Wissenschaftliches Institut der Ortskrankenkassen (WIdO), Bd 1. Thieme, Stuttgart New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • G. Glaeske

There are no affiliations available

Personalised recommendations