Advertisement

Wiedergutmachung als „dritte Spur“?

  • Bernd-Dieter Meier
Chapter
  • 66 Downloads
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die strafrechtlichen Sanktionen haben die Aufgabe, die durch die Tat gestörte Ordnung wiederherzustellen und zu sichern (→ oben Teil 1, 1.3). Diesem Ziel dienen sowohl die Strafen als auch — als „zweite Spur“ des Systems — die Maßregeln der Besserung und Sicherung. Beiden Spuren ist gemeinsam, daß sie gegenüber demjenigen, der die Normen des Strafrechts verletzt, staatlichen Zwang androhen und ggf. zum Einsatz bringen. Der Gedanke, daß die Ordnung auch durch eine autonome (eigenverantwortliche) Leistung des Täters wiederhergestellt werden kann, spielt bei den Sanktionen hingegen — von Ausnahmen abgesehen (vgl. etwa §§ 56b Abs. 3, 56c Abs. 4 StGB) — keine Rolle.1070

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Dölling, D., Der Täter-Opfer-Ausgleich, JZ 1992, 493–499.Google Scholar
  2. Rössner, D., Strafrechtsfolgen ohne Übelszufügung?, NStZ 1992, 409–415.Google Scholar
  3. Schöch, H., Täter-Opfer-Ausgleich und Schadenswiedergutmachung gemäß § 46a StGB, in: Roxin, C., Widmaier, G., (Hrsg.), 50 Jahre Bundesgerichtshof, Bd. IV, 2000, 309–338.Google Scholar
  4. Walther, S., Was soll Strafe? Grundzüge eines zeitgemäßen Sanktionensystems, ZStW 111 (1999), 123–143.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Bernd-Dieter Meier
    • 1
  1. 1.Fachbereich RechtswissenschaftUniversität HannoverHannoverDeutschland

Personalised recommendations