Einführung

  • Gerhard Meyer
  • Meinolf Bachmann

Zusammenfassung

Spielen ist menschlich — wer würde diesem Werbeslogan der Glücksspielanbieter nicht zustimmen? Ist doch das Spielen seit den Anfängen der Menschheit eine primäre Lebenskategorie. Es gehört zu den Grundelementen der individuellen und sozialen Reifung. Kinder lernen spielerisch, sich in unserer Welt zurechtzufinden. Im Spielen können sie Selbständigkeit, Kreativität, soziale Identität und Belastbarkeit entfalten und stärken. Es läßt sich als eine zweckfreie Tätigkeit charakterisieren, die um ihres eigenen Anregungspotentials willen aufgesucht und ausgeführt wird (Heckhausen, 1974). Aber nicht nur in den ersten Lebensjahren, sondern in jeder Altersstufe sollte das Spielen als Lebensbereicherung einen entsprechenden Freiraum haben, da es u. a. Distanz zum Alltag ermöglicht, Zeit und Raum entgrenzt, das Gefühlt anspricht und fördert, Spannung und Risiko vermittelt und Gemeinschaft bewirkt (Schilling, 1990). Dieser Freiraum ist in der heutigen Zeit — mit zunehmender Freizeit — einmal mehr gegeben, von daher gewinnt auch das Spielen als Ausdruck von Lebensfreude an Bedeutung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Gerhard Meyer
    • 1
  • Meinolf Bachmann
    • 2
  1. 1.Institut für Psychologie und KognitionsforschungUniversität BremenBremenDeutschland
  2. 2.Bernhard-Salzmann-Klinik GüterslohGüterslohDeutschland

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