Advertisement

Systemtheorie der Tiefpaß- und Bandpaßsysteme

  • Hans Dieter Lüke
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

In der Systemtheorie werden die Eigenschaften idealisierter LTI-Systeme mit dem Ziel betrachtet, die Vielfalt der Eigenschaften realer Systeme besser überschauen zu können. Küpfmüller, der diese Methode in die Nachrichtentechnik eingeführt hat, schreibt hierzu „es werden willkürlich bestimmte Wechselstromeigenschaften der Übertragungssysteme angenommen; es wird dann gefragt, wie sich ein so gekennzeichnetes System bei der Übertragung von Nachrichten verhält” (Küpfmüller, 1949).1

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Karl Küpfmüller (1897–1977), dt. Ingenieur.Google Scholar
  2. 2.
    Die Pseudoeinheiten dB (Dezibel) und Np (Neper) kennzeichnen die Basis 10 bzw. e des benutzten Logarithmus (DIN 5493 s. Anhang zum Literaturverzeichnis, DIN Taschenbuch 22).Google Scholar
  3. 3.
    Wie sich Kausalität als Mindestforderung physikalischer Realisierbarkeit auf die Übertragungsfunktion auswirkt, wird in Abschn. 5.2.1c an einem Beispiel behandelt.Google Scholar
  4. 4.
    Siehe Diagramme im Anhang zu diesem Kapitel.Google Scholar
  5. 5.
    Diese Konstanz des Überschwingens ist als Gibbssches Phänomen bekannt. Sie wurde an einem mechanischen Fourier-Synthetisator entdeckt und zunächst für einen Geräte-fehler gehalten, dann aber 1899 von dem amer. Physiker J. W. Gibbs theoretisch geklärt.Google Scholar
  6. 6.
    In allgemeiner Form ist diese Aussage in der Paley-Wiener-Beziehung für die Amplitudenübertragungsfunktionen physikalisch realisierbarer Filter enthalten (Papoulis, 1962).Google Scholar
  7. 7.
    Nach dieser Beziehung können die Echoamplituden auch als Koeffizienten einer Fourier-Reihenentwicklung der Übertragungsfunktion H(f) im Bereich |f| ≤ f g interpretiert werden (Abschn. 3.2).Google Scholar
  8. 8.
    Vergleiche Aufgabe 5.8. In ähnlicher Weise können auch Tiefpaßsysteme mit Phasenverzerrungen diskutiert werden, indem man unsymmetrische Echopaare zufügt (Aufgabe 5.9).Google Scholar
  9. 9.
    CCD: charge coupled device. Die Laufzeitelemente werden als speichernde, ladungsgekoppelte Feldeffekt-Transistoren realisiert (Abbildung nach Gebhardt und Kohlbacher, 1978).Google Scholar
  10. 10.
    Es ist auch gebräuchlich, die Bezeichnung Quadraturkomponente nur für s Ti (t) zu verwenden, STr(t) wird dann Inphase- oder Kophasal-Komponente genannt.Google Scholar
  11. 11.
    Die Phasenlaufzeit ist vieldeutig, da zu φ(f 0 ) beliebige ganzzahlige Vielfache von ±2π addiert werden dürfen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Hans Dieter Lüke
    • 1
  1. 1.Institut für Elektrische NachrichtentechnikRheinisch-Westfälische Technische HochschuleAachenDeutschland

Personalised recommendations