Gemeinsame Zielanalyse

  • Frederick H. Kanfer
  • Hans Reinecker
  • Dieter Schmelzer

Zusammenfassung

In den meisten Fällen bewegen sich die Ideen, Anregungen und Perspektiven, die der Klient während der Zielklärung entwickelt hat, noch auf einem sehr vorläufigen und unverbindlichen Niveau. Viele globale Ziele stellen sich bei näherer Betrachtung als ganze Bündel von Unterzielen mit positiven und negativen Konsequenzen dar und erfordern eine intensivere Analyse ihrer vernetzten Zusammenhänge. Außerdem ist es möglich, daß manche Aspekte der neu gewonnenen Zielphantasien unrealistisch sind, bloßem Wunschdenken entsprechen oder tatsächlich nur Utopien/Phantastereien darstellen. Deshalb muß eine adäquate Weiterverarbeitung in Form einer realistischen Zielanalyse angeschlossen werden. Hierzu liegen bereits gewisse Orientierungshilfen aus der kognitiven (z. B. Dörner, 1989, S. 74 ff.) sowie der klinisch-psychologischen Literatur vor (vgl. z. B. Bartling, Echelmeyer, Engberding & Krause, 1992; Schulte, 1974 c), auf die wir zum Teil für unsere Zwecke zurückgreifen. Neben zunehmender Konkretisierung und kognitiven Ordnungsversuchen geht es dabei z.B. auch um Fragen, welche Alltagsressourcen nutzbar sind, sowie um ein Aussondern ungeeigneter Zielideen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Frederick H. Kanfer
    • 1
  • Hans Reinecker
    • 2
  • Dieter Schmelzer
    • 3
  1. 1.Department of PsychologyUniversity of IllinoisChampaignUSA
  2. 2.Lehrstuhl Klinische PsychologieUniversität BambergBambergDeutschland
  3. 3.Praxis für Psychotherapie und SupervisionNürnbergDeutschland

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