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Anästhesie bei Leberinsuffizienz

  • Michael Heck
  • Michael Fresenius

Zusammenfassung

Zu beachten sind bei Leberinsuffizienz
  • die veränderten Wirkspiegel von Anästhetika mit hoher Eiweißbindung und die verlängerte Wirkdauer von Anästhetika, die einer ausschließlichen oder überwiegenden hepatischen Elimination unterliegen

  • erhöhtes Aspirationsrisiko bei Patienten mit Leberveränderungen und portaler Hypertension → Narkoseeinleitung ggf. als rapid sequence induction aufgrund des erhöhten Aspirationsrisiko infolge Aszites oder reduzierter Vigilanz

  • ggf. Verzicht auf eine Magensonde aufgrund erhöhter Blutungsgefahr infolge Ösophagusvarizen

  • erhöhte Blutungsgefahr bei Anlage von Gefäßzugängen (z. B. ZVK) bei reduzierter plasmatischer Gerinnung und Thrombozytopenie (Hypersplenismus)

  • ggf. Niereninsuffizienz infolge eines hepato-renalen Syndroms

  • ggf., eingeschränkte Oxygenierung bei portaler Hpertension mit Aszites → funktionelle Residualkapazität der Lunge (FRC) ↓.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Michael Heck
    • 1
  • Michael Fresenius
    • 1
  1. 1.Klinik für AnästhesiologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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