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Gruppenentscheidungen II: Aggregation über individuelle Entscheidungen

  • Franz Eisenführ
  • Martin Weber
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

  1. 1.

    In Kapitel 12 haben Sie Methoden kennengelernt, mit denen eine Gruppe gemeinsam ein Gruppenentscheidungsproblem lösen kann. Sollten diese Methoden nicht zum Erfolg führen, können Sie die Gruppenentscheidung durch die in diesem Kapitel vorgestellten Abstimmungsregeln herbeiführen.

     
  2. 2.

    Arrow konnte zeigen, daß es keinen Aggregationsmechanismus (Abstimmungsregel) gibt, der bestimmten, für Gruppenentscheidungen sinnvollen Anforderungen genügt. Dieses Ergebnis wird als Arrowsches Unmöglichkeitstheorem bezeichnet.

     
  3. 3.

    Die Einschätzung der Qualität der in diesem Kapitel präsentierten Abstimmungsregeln ist vom zugrunde gelegten Beurteilungskriterium abhängig. Eine allgemeingültige Empfehlung, welche Abstimmungsregel angewandt werden sollte, kann aufgrund des Ergebnisses von Arrow nicht gegeben werden.

     
  4. 4.

    Einen Ausweg aus dem Arrowschen Unmöglichkeitstheorem weist die jedoch nicht unumstrittene Annahme, daß Wert bzw. Nutzen zwischen Personen vergleichbar ist.

     
  5. 5.

    Wird kardinale Vergleichbarkeit unterstellt, so läßt sich für Entscheidungen bei Sicherheit eine additive Gruppenwertfunktion und für Entscheidungen bei Risiko eine additive Gruppennutzenfünktion herleiten.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Franz Eisenführ
    • 1
  • Martin Weber
    • 2
  1. 1.Seminar für Allgemeine BetriebswirtschaftslehreUniversität zu KölnKölnDeutschland
  2. 2.Universität MannheimMannheimDeutschland

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