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Konfrontation

  • W. Schulz
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Zusammenfassung

In der Psychotherapie bezeichnet Konfrontation ein Therapeutenverhalten, bei dem der Therapeut Widersprüche, die er beim Patienten wahrnimmt, in der Therapiesituation aufdeckt. Diese Widersprüche oder auch Inkongruenzen sind dem Patienten in der Regel nicht bewußt, sie liegen außerhalb seiner Wahrnehmung. Konfrontationen haben zum Ziel, daß der Patient diese Widersprüche und Inkongruenzen in seinem Erleben und Verhalten erkennen und erklären kann, sie sollen ihn zu einer Veränderung seines Erlebens und Verhaltens motivieren. Weiterhin ermöglichen Konfrontationen dem Patienten eine realistische und differenzierte Selbsteinschätzung, machen ihm seine eigenen Problemlösestrategien deutlich und fördern seine Selbstbeobachtung.

Confrontation

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • W. Schulz
    • 1
  1. 1.Institut für PsychologieTechnische UniversitätBerlin 10Deutschland

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