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Bruner und Kategorien

  • Guy R. Lefrancois
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Jahrelang waren Naturwissenschaften der Überzeugung, daß das endgültige Resultat ihrer zahlreichen Forschungen eine vollständige, exakte und absolut wortgetreue Beschreibung der physikalischen Welt und ihrer Funktionsweise sein würde. So gab es im Jahr 1910 wenig Grund anzunehmen, daß die Wissenschaft eines Tages Dinge in der Welt entdecken würde, die nur mit Begriffen wie „schwarzes Loch“, „Quarks”, „Antimaterie“ und anderen Metaphern beschreibbar sein würden. Selbst in den 80er Jahren glauben viele Wissenschaftler nicht, es könne etwas nicht ganz wortgetreues in ihrem Wissen geben. So war es auch — und ist es teilweise noch immer — in der Psychologie. In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts — einer Zeit; die größtenteils von einem intoleranten Behaviorismus dominiert wurde — suchten mustergültige Psychologen nach wortgetreuen Beschreibungen psychologischer Abläufe. Wie wir gesehen haben, suchten sie nach Beschreibungen von beobachtbaren Aspekten des Verhaltens und dachten, sie hätten diese gefunden in den Reiz-Reaktions-Gesetzen, die sie entdeckten, und in den intervenierenden Variablen, die sie erfanden. Es besteht kaum ein Zweifel daran, daß Hulls intervenierende Variablen einen tatsächlichen Zustand beschreiben sollten, selbst wenn dieser noch nicht vollständig entdeckt war. Bei Hebb war es ebenso.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Guy R. Lefrancois
    • 1
  1. 1.Department of Educational PsychologyUniversity of AlbertaEdmontonCanada

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