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Psychiatrie pp 135-164 | Cite as

Sucht

  • Rainer Tölle
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Sie ist die psychologische Voraussetzung der Abhängigkeit und der Sucht und äußert sich in dem Bestreben, aus der unerträglich erscheinenden Realität in eine Scheinwelt zu flüchten. Durch Betäubung versucht sich der Betroffene einer unerträglich empfundenen Situation zu entziehen. Dabei kann es sich um Schmerzen oder Schlaflosigkeit, wirtschaftliche Sorgen oder andere Belastungen handeln. Häufiger aber sind es „innere“ Gründe wie anhaltende Versagungen und Ambivalenzkonflikte, die betäubt werden sollen, weiterhin Einsamkeit und Sinnentleerung des Lebens.

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Weiterführende Literatur

  1. Abhängigkeit und Sucht (mit Beiträgen zu Alkoholismus, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Nikotinabhängigkeit); Psychiatrie der Gegenwart. 3. Aufl. Band 3. Berlin-Heidelberg-New York: Springer 1987Google Scholar
  2. Buchkremer, G., Tölle, R.: Zigarettenrauchen. Berlin-Heidelberg-New York: Springer 1974.2. Aufl. 1989Google Scholar
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  4. Jahrbuch zur Frage der Suchtgefahren. Hamburg: Neuland-Verlag (erscheint jährlich)Google Scholar
  5. Täschner, K.-L.: Rausch und Psychose. Stuttgart: Kohlhammer 1980Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Rainer Tölle
    • 1
  1. 1.Klinik für PsychiatrieWestfälischen Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland

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