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Arzneitherapie in der Dermatologie

  • Beate M. Henz

Zusammenfassung

Trotz der Vorteile einer topischen Therapie von Hautkrankheiten (s. unten) wird bei dermatologischen Krankheiten häufig die Indikation für eine systemische Behandlung gestellt, und zwar
  • aufgrund eines großflächigen, generalisierten, schweren Hautbefalls (Beispiel: Methotrexat bei Psoriasis, Antihistaminika bei Urtikaria)

  • wegen einer Beteiligung innerer Organe (Beispiel: Penicillin bei Syphilis, Glukokortikoide bei Arzneimittelreaktionen) und

  • weil die Substanz nur peroral wirksam ist (Beispiel: Cyclosporin bei Psoriasis, Isotretinoin oder Kontrazeptiva bei Akne). Viele Patienten bevorzugen eine systemische vor einer topischen Behandlung wegen der einfachen und zeitsparenden Anwendung. Zur Verstärkung des Therapieeffekts werden häufig topische und systemische Behandlungsformen kombiniert eingesetzt, z. B. Retinoide und/oder Psoralene plus UV-Therapie (PUVA oder RE-PUVA) bei der Psoriasis.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Beate M. Henz

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