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Soldaten nach militärischen Einsätzen

  • K. Wothe
  • K. Siepmann

Zusammenfassung

Zu allen Zeiten war der Beruf des Soldaten vor dem Hintergrund historischer, militärischer, militärhistorischer, soziologischer, theologischer und politischer Entwicklungen besonderer Beachtung, aber auch besonderer Belastung ausgesetzt. In der historischen Betrachtung finden wir den Soldaten in so unterschiedlichen Positionen wie Held, Ritter, Gefolgsmann, Söldner, Staatsbürger in Uniform, aber auch Mörder. Stets aber ist der Beruf des Soldaten mit dem Begriff des Krieges assoziiert. Dies bedeutet für jeden Soldaten, unabhängig von seinem Status als Wehrpflichtiger oder Berufssoldat, die Auseinandersetzung mit dem Gedanken an die Verletzung seiner körperlichen wie seelischen Integrität, an Entbehrung, Angst und Panik. Diese massiven psychischen Belastungen werden dazu wesentlich beeinträchtigt durch die soziale Akzeptanz seines soldatischen Auftrages sowohl in der unmittelbaren privaten Umgebung (wie etwa in Familie und Freundeskreis), als auch im weiteren gesellschaftlichen Umfeld (wie etwa durch Staat und Kirche).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • K. Wothe
  • K. Siepmann

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