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Injektion und Extraktion

  • F. Hinterberger
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Zusammenfassung

Zur Injektion und Extraktion von Teilchenstrahlen in Kreisbeschleunigern werden elektrostatische und magnetische Ablenkeinheiten verwendet, die man wegen der notwendig schmalen Scheidewand zwischen dem Feldraum und dem feldfreien Raum Septum nennt. Die Abb. 9.1 und 9.2 zeigen schematisch den Aufbau eines elektrostatischen Septums und eines Septummagneten. Mit dem elektrostatischen Septum erhält man besonders kleine Septum-schatten, die Septumschneide besteht meistens aus dünnem Wolfram-Blech (Dicke ca. 0,1 mm) oder im Extremfall aus dünnen Wolfram-Drähten. Elektrische Feldstärken bis zu 10 MV/m und Induktionsflußdichten bis zu 1 T sind typische obere Grenzen des elektrostatischen bzw. magnetischen Septums. Zwischen dem Ablenkwinkel und den Feldern besteht folgende Relation,
$$\Theta = \frac{{q\left| {\mathbf{E}} \right|L}} {{pv}} = \frac{{\left| {\mathbf{E}} \right|L}} {{\left( {B\rho } \right)v'}} $$
(9.1)
$$\Theta = \frac{{\left| {\mathbf{B}} \right|L}} {{\left( {B\rho } \right)}} $$
(9.2)

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Literaturverzcichnis

  1. [Hi89]
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    Rees, G.H.: Fifth General Accelerator Physics Course, CERN Accelerator School, Hrsg.: Turner, S. CERN 94–01 (1994) 731–751Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • F. Hinterberger
    • 1
  1. 1.Institut für Strahlen- und KernphysikUniversität BonnBonnDeutschland

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