Advertisement

Pädiatrie pp 206-212 | Cite as

Infusionstherapie und parenterale Ernährung

  • B. Koletzko
Chapter

Zusammenfassung

Eine parenterale Nährstoffzufuhr durch intravenöse Infusionen wird notwendig, wenn eine bedarfsgerechte Nährstoffzufuhr auf enteralem Wege über einen längeren Zeitraum nicht realisiert werden kann. Bevor eine parenterale Ernährung begonnen wird, sollte gründlich geprüft werden, ob nicht eine ausreichende entérale Nährstoffzufuhr erreichbar ist. Die intravenöse Nährstoffzufuhr kann als ergänzende oder partielle parenterale Ernährung eine zwar vorhandene, aber insgesamt unzureichende entérale Nährstoffzufuhr ergänzen, wie es beispielsweise während der Phase eines allmählichen enteralen Nahrungsaufbaues bei einem Frühgeborenen der Fall sein kann. Dagegen kann die totale parenterale Ernährung eine ausschließliche oder ganz überwiegend intravenöse Nährstoffzufuhr gewährleisten, z.B. nach operativen Eingriffen im Abdominalraum oder bei akuten bzw. chronischen Darmkrankheiten mit gestörter Nahrungstoleranz oder schwerer Malassimilation. Allerdings soll neben der totalen parenteralen Ernährung soweit als möglich die Realisierung eine minimalen enteralen Nahrungszufuhr angestrebt werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • B. Koletzko

There are no affiliations available

Personalised recommendations