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Elektrophile Additionen an Alkene

  • Hans Peter Latscha
  • Helmut Alfons Klein
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Elektrophile Additionen an eine C=C-Doppelbindung lassen sich gut anhand des Elektronenzustandes dieser Bindung verstehen (vgl. Kap. 1.3.2.2). Man kann sich die C=C-Bindung aufgebaut denken aus einer σ-Bindung (gebildet durch die Uberlappung zweier sp2-Hybridorbitale) und einer π-Bindung (die durch die Uberlappung von zwei p-Orbitalen (pπ – pπ – Bindung) entsteht). Ein Angriff an die C-Atome der C=C-Bindung wird immer senkrecht zu der Ebene erfolgen, in der die C-Atome mit ihren Substituenten liegen. Genau dort ist aber auch die π-Elektronendichte der C=C-Bindung am größten, denn das weniger stark gebundene Elektronenpaar im π-Orbital befindet sich zwischen den C-Atomen. Dort ist es relativ leicht polarisierbar, da die Elektronen hier von den Atomkernen weiter entfernt sind als bei einer σ-Bindung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Hans Peter Latscha
    • 1
  • Helmut Alfons Klein
    • 2
  1. 1.Anorganisch-Chemisches InstitutUniversität HeidelbergHeidelberg 1Deutschland
  2. 2.Bundesministerium für Arbeit- und SozialforschungU.-Abt. Arbeitsschutz / ArbeitsmedizinBonnDeutschland

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