Advertisement

Speicherverwaltung

  • Thomas Flik
  • Hans Liebig
Chapter

Zusammenfassung

Die Forderung nach leistungsfähigen Mikroprozessorsystemen setzt neben Prozessoren mit hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten auch Speicher mit großen Kapazitäten und geringen Zugriffszeiten voraus. Diese Forderungen lassen sich allein durch den Hauptspeicher oft nicht erfüllen, oder es entstehen zu hohe Kosten. Abhilfe schafft eine hierarchische Anordnung von Speichern mit kurzen Zugriffszeiten auf der einen Seite und großen Kapazitäten auf der anderen Seite. So werden zum einen zwischen den “schnellen” Registersatz des Prozessors und den “langsameren” Hauptspeicher Pufferspeicher mit kurzen Zugriffszeiten geschaltet. Zum andern wird die Speicherkapazität des Hauptspeichers durch die Einbeziehung von Hintergrundspeichern, z.B. von Plattenspeichern, um Größenordnungen erweitert. Erforderlich ist hier eine besondere Organisationsform, die man schlagwortartig als virtuellen Speicher bezeichnet. Die mit ihr verbundene Verwaltung wird von der Hardware in Form von Speicherverwaltungseinheiten (memory management units, MMUs) unterstützt. — Die Prinzipien von Pufferspeichern und von Speicherverwaltungseinheiten und ihre gebräuchlichsten Strukturen werden in den Abschnitten 5.1 und 5.2 beschrieben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Components data book, 1983/84. Zilog 1983Google Scholar
  2. 2.
    Hwang, K.; Briggs, F.A.: Computer architecture and parallel processing. New York: McGraw-Hill 1984zbMATHGoogle Scholar
  3. 3.
    i486™ Microprocessor. Intel 1989Google Scholar
  4. 4.
    Liebig, H.: Rechnerorganisation. 2.Aufl. Berlin: Springer i. Vbr.Google Scholar
  5. 5.
    MC68000 16-bit microprocessor user’s manual. 3rd ed. Motorola 1982Google Scholar
  6. 6.
    MC68030 32-bit microprocessor user’s manual. Motorola 1987Google Scholar
  7. 7.
    MC68040 32-Bit microprocessor user’s manual, preliminary. Motorola 1989Google Scholar
  8. 8.
    MC68451 memory management unit, advance information. Motorola 1981Google Scholar
  9. 9.
    Microcomputer components data book. Zilog 1980Google Scholar
  10. 10.
    Series 32000 microprocessors databook. National Semiconductor 1988Google Scholar
  11. 11.
    Van Loo, W.: Maximize performance by choosing best memory. Computer Design 26 (1987) H.14, 89–94Google Scholar
  12. 12.
    80386 Hardware reference manual. Intel 1987Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Thomas Flik
    • 1
  • Hans Liebig
    • 1
  1. 1.Institut für Technische InformatikTechnische Universität BerlinBerlin 10Deutschland

Personalised recommendations