Kontamination von Lebensmitteln

  • Hans-Dieter Belitz
  • Werner Grosch

Zusammenfassung

In Lebensmittel können aus verschiedenen Gründen und auf verschiedenen Wegen Verbindungen gelangen, die wegen ihrer Toxizität besondere Aufmerksamkeit erfordern. Es sind dies z.B.
  • Bestandteile von Emissionen, die bei Verbrennungen und bei anderen technischen Prozessen auftreten (toxische Spurenelemente, radioaktive Nuklide, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe),

  • Komponenten aus Verpackungsmaterialien und aus anderen, in größerem Umfang verwendeten Stoffen (Monomere sowie Weichmacher und andere Hilfsstoffe bei Kunststoffen, polychlorierte Biphenyle, Reinigungsund Desinfektionsmittel),

  • Toxische Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen (Enterotoxine, Mykotoxine),

  • Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln (Pesticide),

  • Rückstände von Tierarzneimitteln und Zusätzen zu Futtermitteln.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Acker, L.: Die Rückstandssituation in der Bundesrepublik Deutschland — Versuch einer Bestandsaufnahme. Lebensmittelchem. Gerichtl. Chem. 35, 1 (1981)Google Scholar
  2. Berg, H.W., Diehl, J.F., Frank, H.: Rückstände und Verunreinigungen in Lebensmitteln. Dr. Dietrich Steinkopff Verlag: Darmstadt. 1978CrossRefGoogle Scholar
  3. Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.: Wie sicher sind unsere Lebensmittel? Schriftenreihe Heft 102, B. Behr’s Verlag: Hamburg. 1983Google Scholar
  4. Bundesforschungsanstalt für Ernährung: Essentielle und toxinale Inhaltsstoffe in der täglichen Gesamtnahrung. Bericht BFE-R-83–02, Karlsruhe, Dezember 1983Google Scholar
  5. Bundesforschungsanstalt für Ernährung: Radioaktivität in Lebensmitteln — Tschernobyl und die Folgen. Bericht BFE-R-86–04, Karlsruhe, Dezember 1986Google Scholar
  6. Deutsche Forschungsgemeinschaft: Rückstände in Gebäck und Getreideprodukten. Harald Boldt Verlag KG: Boppard. 1981Google Scholar
  7. Deutsche Forschungsgemeinschaft: Rückstände in Lebensmitteln tierischer Herkunft. Verlag Chemie: Weinheim. 1983Google Scholar
  8. Deutsche Forschungsgemeinschaft: Das Nitrosamin-Problem. Verlag Chemie: Weinheim. 1983Google Scholar
  9. Deutsche Forschungsgemeinschaft: Rückstände und Verunreinigungen in alkoholfreien Getränken. Verlag Chemie: Weinheim. 1983Google Scholar
  10. Eisenbrand, G.: N-Nitrosoverbindungen in Nahrung und Umwelt. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH: Stuttgart. 1981Google Scholar
  11. Ernährungsbericht 1980. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Frankfurt/Main. 1980Google Scholar
  12. Ernährungsbericht 1984. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Frankfurt/Main. 1984Google Scholar
  13. Hassall, K. A.: The chemistry of pesticides. Verlag Chemie: Weinheim. 1982Google Scholar
  14. Hathway, D.E.: Molecular aspects of toxicology. The Royal Society of Chemistry, Burlington House: London. 1984Google Scholar
  15. Heitefuß, R.: Pflanzenschutz. Georg Thieme Verlag: Stuttgart. 1975Google Scholar
  16. Heyns, K.: Über die endogene Nitrosamin-Entstehung beim Menschen. Landwirtschaftliche Forschung, Sonderheft 36, S. 145, Kongreßband 1979 Gießen, J.D. Sauerländer Verlag: Frankfurt/Main. 1980Google Scholar
  17. Lindner, E.: Toxikologie der Nahrungsmittel, 2. Aufl., Georg Thieme Verlag: Stuttgart. 1979Google Scholar
  18. Wegler, R. (Hrsg.): Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. Bde. 1–8, Springer-Verlag: Berlin. 1970–1982Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Hans-Dieter Belitz
    • 1
    • 2
    • 3
  • Werner Grosch
    • 1
    • 3
  1. 1.Technischen Universität MünchenGarchingDeutschland
  2. 2.Instituts für LebensmittelchemieTechnischen Universität MünchenGarchingDeutschland
  3. 3.Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie MünchenGarchingDeutschland

Personalised recommendations