Präventive Untersuchungen im Säuglings- und Kindesalter

  • P. Allhoff
  • V. Weidtman

Zusammenfassung

Mit dem 2. Krankenversicherungsänderungsgesetz vom 21.12.1970 wurde die Aufnahme von Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen begründet. Der Gesetzgeber hat den Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen ermächtigt, diese Maßnahmen zu präzisieren. Am ersten Juli 1971 traten diese ersten Richtlinien des Bundesausschusses in Kraft, die die Maßnahmen zur Krankheitsfrüherkennung für Kinder, die Anwendung von Verfahren und die Durchführungsvoraussetzung näher regeln. Durch Beschluß vom 26.4.1976 mit Wirkung zum 1. Januar 1977 wurden die Kinder-Richtlinien neu gefaßt:
  • Das Programm wurde um eine auf 8 Untersuchungen im 6. — 7. Lebensmonat erweitert.

  • Der Diagnosenkatalog wurde systematisiert und erweitert.

  • Die Dokumentationsseiten im “gelben” Heft wurden im Hinblick auf eine verbesserte Auswertung der Daten umgestaltet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • P. Allhoff
  • V. Weidtman

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