Zusammenfassung

Die bisherigen Methoden des Ureterersatzes bezogen sich auf die Verwendung alloplastischer Kunststoff-Materialien verschiedenster Art, alloplastischer, tierisch gewonnener Gefäßgerüste und fast sämtlicher menschlicher, adäquater, tubulärgeformter Hohlorgane vom Gallengang bis zur Tuba uterina. Die Ergebnisse sind unbefriedigend. Einzig die Zwischenschaltung eines isolierten Darmsegmentes erbrachte annehmbare klinische Resultate, jedoch unter Inkaufnahme des erhöhten operativen Risikos sowie postoperativer Komplikationen von seiten des Elektrolyt-Haushaltes. Die Möglichkeit der Autotransplantation der Niere in die Fossa iliaca gilt bei Ureterdefekten als Ultima ratio.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • K. F. Klippel
    • 1
  1. 1.MainzDeutschland

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