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Frischhaltepackungen für Lebensmittel

  • Rudolf Heiss
  • Karl Eichner
Chapter
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Zusammenfassung

Der Schutz des Inhalts vor Umgebungseinflüssen bildet zwar die Hauptfunktion der Lebensmittelverpackung, doch hat im Rahmen des Selbstbedienungssystems der durch ihre Ausstattung auszuübende Kaufanreiz immer stärker an Bedeutung gewonnen. Demzufolge wurde der damit verknüpfte Zusatzaufwand lohnend, wobei er nicht immer mit dem Grundsatz einer unter ökologischen Gesichtspunkten stehenden Selbstbeschränkung im Einklang steht. Aus Wettbewerbsgründen haben zwar bei allen Packmitteln Dickenreduktionen stattgefunden, das eigentliche „Abspecken“ müßte jedoch folgende Schritte umfassen:
  1. 1.

    Minimierung der Mindesthaltbarkeitszeit und damit des Verpackungsaufwandes auf das logistisch absolut Unerläßliche (nicht auf einen generell bequemen Nenner).

     
  2. 2.

    Zwar eine möglichst weitgehende Frischhaltung des Inhalts in dieser Zeitspanne, jedoch durch Wahl von Materialien, die einen möglichst geringen Rohstoff-, Transport-, Wasser- und Energiebedarf bedingen und sich gut rückführen, zumindest entsorgen lassen.

     

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Überblicksliteratur

  1. Heiss R, Verpackung von Lebensmitteln. Berlin Heidelberg New York, Springer 1980CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Rudolf Heiss
    • 1
  • Karl Eichner
    • 2
  1. 1.Instituts für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e. V., Institut der Fraunhofer-GesellschaftTechnischen Universität MünchenMünchenDeutschland
  2. 2.Institut für LebensmittelchemieUniversität MünsterMünsterDeutschland

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