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Niederfrequenz-Vorverstärker

  • Ulrich Tietze
  • Christoph Schenk

Zusammenfassung

In Kapitel 6 und 7 haben wir einige Schaltungen beschrieben, die sich zur Wechselspannungsverstärkung eignen. Für viele Anwendungen werden jedoch die Verstärkungsfaktoren dieser Schaltungen nicht ausreichen, besonders dann nicht, wenn man auch Wechselspannungen gegenkoppeln möchte. Um höhere Verstärkungen zu erreichen, könnte man im Prinzip mehrere solcher Schaltungen hintereinander schalten. Dann besitzt jede Stufe eine eigene Arbeitspunkteinstellung mit dem damit verbundenen Einzelteilaufwand. Wegen der vielen Koppel-R C-Glieder können bei bestimmten Frequenzen groBe Phasenverschiebungen auftreten, die eine Gegenkopplung über mehrere Stufen hinweg unmöglich machen. Wesentlich günstiger ist es, mehrere Transistoren galvanisch zu koppeln und alle Arbeitspunkte der Schaltung durch eine einzige Gleichspannungsgegenkopplung zu stabilisieren. Wie bei den Grundschaltungen wird man wieder bestrebt sein, die Driftverstärkung kleiner als 10 zu halten, damit sich Temperaturänderungen und Exemplarstreuungen nur unwesentlich auf die Arbeitspunkte auswirken können. Da wegen der galvanischen Kopplung fast alle Koppel-R C-Glieder entfallen, ist auch für Wechselspannungen eine Gegenkopplung über mehrere Stufen möglich. Die erreichbaren Gegenkopplungsfaktoren und die damit verbundenen Vorteile sind wesentlich höher als bei der Gegenkopplung einzelner Stufen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • Ulrich Tietze
    • 1
  • Christoph Schenk
    • 1
  1. 1.Institut für Technische ElektronikUniversität Erlangen-Nürnberg852 ErlangenDeutschland

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