Methadonsubstitution: Indikation

  • Markus Gastpar
  • Werner Heinz
  • Thomas Poehlke
  • Peter Raschke

Zusammenfassung

Die gesetzliche Grundlage für die Substitutionsbehandlung mit → Methadon in Deutschland ist das Betäubungsmittelgesetz (→ BtMG) und die Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (→ BtMVV), insbesondere die §§ 13, Abs. 1, Satz 1 und 2 BtMG und § 2a BtMVV. Zu beachten sind weiterhin die Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die Einführung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (→NUB), Punkt 2 Richtlinien zur Methadonsubstitutionsbehandlung bei i. v. Heroinabhängigen. → Levomethadon und Methadon gehören zu den Betäubungsmitteln der Anlage III des BtMG, in der Stoffe und Zubereitungen eingestuft sind, die verkehrsfähig und verschreibungspflichtig sind. Der § 2a BtMVV „Verschreibung zur Substitution“ gibt nähere Auskünfte darüber, daß u. a. eine Psycho- und/ oder Sozialtherapie zu fordern ist, die Vergabe jeweils in Einzelgaben zur oralen Anwendung vorgesehen ist, daß vom Arzt sicherzustellen ist, daß durch die Anwendung geeigneter labordiagnostischer Verfahren in unregelmäßigen Abständen ein Gebrauch das Ziel der Substitution gefährdender Stoffe erkannt werden kann und spezifische Regelungen für die Ausführung des Betäubungsmittelrezeptes gegeben werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Markus Gastpar
    • 1
  • Werner Heinz
    • 2
  • Thomas Poehlke
    • 3
  • Peter Raschke
    • 4
  1. 1.Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieRheinische Kliniken EssenEssenDeutschland
  2. 2.Drogenhilfezentrum FrankfurtFrankfurtDeutschland
  3. 3.MünsterDeutschland
  4. 4.HamburgDeutschland

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