HIV

  • Markus Gastpar
  • Werner Heinz
  • Thomas Poehlke
  • Peter Raschke

Zusammenfassung

Bisher sind 3 Typen des HI-Virus bekannt: bei uns meist als HIV 1, in Westafrika überwiegend HIV 2, zusätzlich als HIV 0 bezeichnet. Doppelinfektionen mit zwei verschiedenen Typen kommen vor. Im Verlauf der HIV-Infektion entwickeln sich im Körper eines Patienten verschiedene Virusmutanten. Das HI-Virus gehört zu den sogenannten RNS-haltigen Retroviren, die das Enzym Reverse Transcriptase besitzen und danach benannt sind. Das Virus ist lymphozytotrop und neurotrop, d.h. das Immun- und Nervensystem wird direkt geschädigt. Der HlV-Infizierte bildet zwar Antikörper gegen das Virus, diese führen aber nicht zu einer Viruseliminierung. Unter den Übertragungen dominieren sexuelle und parenterale Infektionen. Unter i. v. Drogenkonsumenten besteht ein hohes Infektionsrisiko durch Nadeltausch oder unsterile Injektionstechniken. Besonders in den letzten Jahren kam es unter ihnen zu einer zusätzlichen starken Durchseuchung mit → Hepatitis C-Viren.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Markus Gastpar
    • 1
  • Werner Heinz
    • 2
  • Thomas Poehlke
    • 3
  • Peter Raschke
    • 4
  1. 1.Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieRheinische Kliniken EssenEssenDeutschland
  2. 2.Drogenhilfezentrum FrankfurtFrankfurtDeutschland
  3. 3.MünsterDeutschland
  4. 4.HamburgDeutschland

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