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Zusammenfassung

Es wurde auf experimentellem Wege die instabile laminare Grenzschicht an einer parallel angeströmten konkaven Wand untersucht. Die räumlichen Grenzschichtvorgänge konnten mit Hilfe der Wasserstoffbläschenmethode sichtbar gemacht werden, und die Einführung der Stereophotogrammetrie im Zweimediensystem Wasser-Luft ermöglichte es, diese Vorgänge qualitativ und quantitativ zu erfassen. Es zeigte sich, daß die Instabilitäten bei genügender Wandkrümmung zuerst die Form von Görtier-Wirbeln annehmen mit einer von der Grenzschichtdicke und der Wandkrümmung abhängigen Wellenlänge. Die anfängliche Anfachung entspricht der linearen Stabilitätstheorie. Später bilden sich in Längswirbelzonen geringer Grenzschichtgeschwindigkeit in periodischer Folge Querwirbelstärkekonzentrationen. Eine damit verbundene Schlängelbewegung der Längswirbelstraßen führt schließlich zum laminarturbulenten Umschlag.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • Hans Bippes
    • 1
  1. 1.Institut für Angewandte Mathematik und MechanikDeutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V.FreiburgDeutschland

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