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Das Standard-Modell

  • Christoph Berger
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Das ganze Buch behandelt im Grunde genommen das Standard-Modell der Teilchenphysik. In einem Kapitel. Glas diesen Namen als Überschrift trägt, befassen wir uns noch einmal mit einigen wichtigen und teilweise neuen Aspekten des Modells. dessen physikalischer Inhalt sich in wenigen Sätzen formulieren läßt: Die Materie wird aus je drei Familien von Leptonen
$$\left( {\begin{array}{*{20}{c}} {{{v}_{e}}} \\ e \\ \end{array} } \right),\left( {\begin{array}{*{20}{c}} {{{v}_{\mu }}} \\ \mu \\ \end{array} } \right),\left( {\begin{array}{*{20}{c}} {{{v}_{\tau }}} \\ \tau \\ \end{array} } \right)$$
(7.1)
und Quarks
$$\left( {\begin{array}{*{20}{c}} u \\ d \\ \end{array} } \right),\left( {\begin{array}{*{20}{c}} c \\ s \\ \end{array} } \right),\left( {\begin{array}{*{20}{c}} t \\ b \\ \end{array} } \right)$$
(7.2)
aufgebaut. Wie bereits im letzten Abschnitt besprochen, sind Leptonen und Quarks Basiszustände der Gruppe SU(2)LU(1), deren Erzeugende der schwache Isospin und die schwache Hyperladung sind. Die Quark-Eigenzustände zu SU2L mit I 3,L = −1/2 gehen aus einer verallgemeinerten Cabibbo-Rotation der d-, s- und b-Quarks hervor (Abschn. 7.8). Die Quarks tragen zusätzlich Farbladungen, sie sind Eigenzustände der Gruppe SU(3)C. Man bezeichnet das Standard-Modell daher oft als das SU(3)CSU(2)LU(1)-Modell.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Christoph Berger
    • 1
  1. 1.I. Physikalisches InstitutRWTH AachenAachenDeutschland

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