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Modell eines internationalen Finanzmarktes

  • Klaus Sandmann
Chapter
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Zusammenfassung

Anliegen dieses abschließenden Kapitels ist es, die wechselseitigen Beziehungen zwischen den nationalen Aktien- und Zinsmärkten verschiedener Länder in einem Modellrahmen abzubilden. Hierbei kommt dem Devisenkursrisiko eine entscheidende Bedeutung zu. Darüber hinaus haben die Korrelationseffekte wesentlichen Einfluß auf die qualitativen und quantitativen Eigenschaften verschiedener Verträge. Exemplarisch wird dies an den in Abschnitt 3.3 diskutierten Currency Converted Optionen verdeutlicht. Eine umfassende Modellbildung findet sich in Amin und Jarrow (1991) und Frey und Sommer (1996). Die nachfolgenden Überlegungen beschränken sich jedoch auf die Situation zweier Länder. Wesentliche Grundannahme der Modellbildung ist, daß die Beziehung zwischen diesen Finanzmärkten einer vollständigen Deregulierung unterliegt, d.h. keine Beschränkungen bezüglich des Kapitalverkehrs bestehen. Unter dieser Annahme kann die Beziehung zwischen unterschiedlichen nationalen Finanzmärkten durch einen Numerairewechsel beschrieben werden. Während das Numeraire des inländischen Finanzmarktes die inländische Währung ist, kommt diese Funktion der ausländischen Währung im ausländischen Finanzmarkt zu. Der Wechselkurs übt eine Scharnierfunktion zwischen beiden nationalen Märkten aus.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Klaus Sandmann
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für BankbetriebslehreUniversität MainzMainzDeutschland

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