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Evolutorische Spiele

  • Manfred J. Holler
  • Gerhard Illing
Chapter
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Wie entwickelt sich der Fischbestand, wenn ein Hecht in den Karpfenteich eindringt? Ein ähnliches Beispiel: Falken und Tauben versorgen sich aus einer Wasserstelle, deren Vorrat begrenzt ist. Die Falken sind bereit, um das Wasser zu kämpfen, wenn es ihnen streitig gemacht wird — auf die Gefahr hin, dabei schwer verwundet zu werden, wenn der Kontrahent ebenfalls ein Falke ist. Die Tauben kämpfen nicht. Werden sich die Tauben oder Falken durchsetzen — oder werden sie auch in Zukunft die Wasserstelle gemeinsam benutzen? Apple Computer bringt eine CD-ROM auf den Markt, deren Speicherkapaziät tausendmal größer ist als die jeder herkömmlichen CD-ROM, aber sie ist mit der vorhandenen Hardware nicht kompatibel. Wird sie ihren Markt finden und vielleicht sogar die bewährten CD-ROM-Technologien verdrängen?

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Literaturhinweise zu Kapitel 8

  1. Einen anspruchsvollen Überblick über die Grundlagen der Theorie evolutohscher Spiele erhält der Leser, wenn er die im vorangehenden Text verwendeten Beiträge von Mailath (1992, 1998), VAN Damme (1987, Kapitel 9), Robson (1995) und Friedman (1991) durcharbeitet, und zwar in der hier vorgeschlagenen Reihenfolge. Das Buch von Weibull (1995) enthält eine elegante, aber formal anspruchsvolle Einführung in die Theorie evolutorischer Spiele. Eine umfassende formale Einfuhrung in die Evolutionstheorie und die Theorie dynamischer Systeme bietet, allerdings aus biologischer Sicht, das Buch von Hofbauer und Sigmund (1984). In Elworthy (1993) wird die Übertragung des evolutorischen Ansatzes auf menschliches Verhalten „im allgemeinen” herausgearbeitet. Peters (1998) führt „erweiterte” Lösungskonzepten zur Analyse von Selektion und Mutation im sozialen Umfeld ein. Eine spezifischere Anwendung im ökonomischen Bereich bietet Erdmann (1983), der sich mit dem Phänomen der Innovationen auseinandersetzt. Witt (1992) analysiert die Stellung der evolutorischen Ökonomik in der Wirtschaftstheorie aus methodologischer und theoriegeschichtlicher Sicht.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Manfred J. Holler
    • 1
  • Gerhard Illing
    • 2
  1. 1.Institut für Allokation und WettbewerbUniversität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.Fachbereich WirtschaftswissenschaftenJohann Wolfgang Goethe-UniversitätFrankfurt am MainDeutschland

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