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Implementierung und Mechanismusdesign

  • Manfred J. Holler
  • Gerhard Illing
Chapter
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

In den vorausgehenden Kapiteln haben wir einige nicht-kooperative Spiele kennengelernt, deren Auszahlungen identisch mit denen kooperativer Spiele waren. Für das komprimierte Zeuthen-Harsanyi-Spiel ergibt sich z.B. die Nash-Lösung als Nash-Gleichgewicht; beim Rubinsteinspiel erhält man für bestimmte asymptotische Eigenschaften der Parameter die Nash-Lösung als teilspielperfektes Gleichgewicht. Dabei war es jeweils notwendig, spezifische Regeln für das nicht-kooperative Spiel zu unterstellen. Auch die Annahme eines unendlichen Zeithorizonts kann als eine spezifische Spielregel interpretiert werden, die die Voraussetzung dafür schafft, Auszahlungen an der Pareto-Grenze als Nash-Gleichgewicht zu realisieren. So könnte man beispielsweise die Umwandlung einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft als eine Änderung des institutionellen Rahmens ansehen, die gewährleistet, daß das Unternehmen einen unendlichen Zeithorizont bei seinen Entscheidungen zugrundelegt.

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Literaturhinweise zu Kapitel 7

  1. Die grundsätzlichen Ansätze zur Implementierung sind in Dasgupta, Hammond und Maskin (1979), Maskin (1979) und Moulin und Peleg (1982) ausgeführt und diskutiert, und zwei Mechanismen, die die Kalai-Smorodinsky-Lösung implementieren, sind in Crawford (1977) und Moulin (1984) dargestellt. Diese Literatur ist aber nicht leicht zu lesen. Green und Laffont (1979) und Moulin (1983) geben einen Überblick über die Theorie sozialer Entscheidungsregeln und ihrer Implementierung. Zur Diskussion verschiedener Gleichgewichtskonzepte ist der Survey von Laffont/Maskin (1982) hilfreich. Dort findet sich auch eine Analyse anreizverträglicher Mechanismen zur Präferenzenthüllung bei öffentlichen Gütern. Eine umfassende Einführung in diesen Ansatz bieten Green und Laffont (1979). Eine Darstellung der allgemeinen Theorie des Mechanismusdesigns findet sich in Myerson (1989). Spezifische Probleme werden in den Beiträge der Aufsatzsammlung von Sertel und Steinherr (1989) zum “Economic Design” behandelt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Manfred J. Holler
    • 1
  • Gerhard Illing
    • 2
  1. 1.Institut für Allokation und WettbewerbUniversität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.Fachbereich WirtschaftswissenschaftenJohann Wolfgang Goethe-UniversitätFrankfurt am MainDeutschland

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