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Individualistisch-kooperative Spiele und Verhandlungsspiele

  • Manfred J. Holler
  • Gerhard Illing
Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel betrachten wir kooperative Spiele und nicht-kooperative Verhandlungsspiele zwischen zwei Spielern. Die Spieler werden stets als individuelle Entscheidungseinheiten gesehen. Die Ergebnisse dieses Kapitels, die für zwei Spieler abgeleitet werden, lassen sich i.d.R. auf Verhandlungsituationen mit mehr als zwei Spielern übertragen, sofern wir annehmen, daß jeder Spieler isoliert für sich allein handelt, falls keine Vereinbarung zwischen allen Spielern zustande kommt und sich keine Koalition bilden. Wir werden uns deshalb hier weitgehend auf den Zwei-Spieler-Fall beschränken und Erweiterungen auf mehr als zwei Spieler nur andeuten.

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Literaturhinweise zu Kapitel 5

  1. Das Lehrbuch von Luce und Raiffa (1957) enthält eine sehr anschauliche Diskussion der Nash-Lösung (vgl. dazu auch Harsanyi, 1956). Roth (1979) bietet eine systematische, formal aber anspruchsvolle Darstellung der Nash-Lösung, der asymmetrischen Nash-Lösung, der Kalai-Smorodinsky-Lösung und der proportionalen Lösung und eignet sich hervorragend für ein intensiveres Studium auf dem Gebiet. Im Gegensatz dazu sind die Ausführungen zur Nash-Lösung und zur Kalai-Smorodinsky-Lösung in Friedman (1986) eher verwirrend. Ein Vergleich mit Roth (1979) zeigt, daß die Axiomatik der Nash-Lösung in Friedman unvollständig ist.Google Scholar
  2. Das Modell konvergenter Erwartungen und das komprimierte Zeuthen-Harsanyi-Spiel sind in Roth (1979, Kapitel I.C) skizziert. Eine ausführliche Darstellung ist in Holler (1992) zu finden. Friedman (1986) enthält eine lehrreiche Darstellung des Rubinstein-Spiels, während Owen (1995, S.201–206) sehr anschaulich den allgemeineren Fall nicht-tranferierbarer Nutzen dieses Spiels behandelt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Manfred J. Holler
    • 1
  • Gerhard Illing
    • 2
  1. 1.Institut für Allokation und WettbewerbUniversität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.Fachbereich WirtschaftswissenschaftenJohann Wolfgang Goethe-UniversitätFrankfurt am MainDeutschland

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