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Dynamische Spiele

  • Manfred J. Holler
  • Gerhard Illing
Chapter
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Dynamische Entscheidungssituationen, in denen die Spieler ihre Handlungen von Informationen abhängig machen können, die sie in der Vergangenheit erhalten haben, lassen sich am einfachsten mit Hilfe eines Spielbaums (der extensiven Form eines Spieles) analysieren. Häufig läßt sich das Gesamtspiel in einzelne Teilspiele zerlegen. An einem bestimmten Entscheidungsknoten X fängt ein Teilspiel Γx an, wenn der Teil des Baums, der in X beginnt, mit dem Rest des Spiels ausschließlich über diesen Knoten X verknüpft ist. Alle Informationsmengen des Spiels Γ sind also entweder vollständig in dem Teilspiel, das in X beginnt (in Γx), enthalten, oder sie sind mit dem Teilspiel Γx nur über den Knoten X verbunden.

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Literaturhinweise zu Kapitel 4:

  1. Van Damme (1987) ist die beste Quelle für den, der sich ausführlicher mit Konzepten zur Verfeinerung des Nash-Gleichgewichts beschäftigen will. Die Lektüre des Originalaufsatzes von Kreps und Wilson (1982a) ist für ein detaillierteres Studium des sequentiellen Gleichgewichts unverzichtbar. Der Aufsatz von Cho und Kreps (1987) ist ein guter Ausgangspunkt, um Verfeinerungen für Signalspiele intensiver zu studieren. Eine stimulierende Lektüre ist das Plädoyer von Harsanyi und Selten (1988) für eine Theorie der Gleichgewichtsauswahl.Google Scholar
  2. Die Theorie wiederholter Spiele hat in den letzten zehn Jahren enorme Fortschritte gemacht. Dies wird deutlich, wenn man den Überblicksaufsatz von Aumann (1981) mit den neueren Surveys von van Damme (1987) [Kapitel 8] und Sabourian (1989) vergleicht. Beide Arbeiten informieren umfassend über den neuesten Stand. Bergin und MacLeod (1989) geben einen Überblick über verschiedene Konzepte neuverhandlungsstabiler Gleichgewichte. Kalai (1990) faßt Arbeiten über beschränkte Rationalität zusammen.Google Scholar
  3. Wilson (1985) ist ein guter Survey zur Anwendung von Reputationsmodellen in der ökonomischen Theorie. Für zahlreiche Beispiele der Anwendung wiederholter Spiele in der Industrieökonomie sei auf Roberts (1987) und Tirole (1988) verwiesen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Manfred J. Holler
    • 1
  • Gerhard Illing
    • 2
  1. 1.Institut für Allokation und WettbewerbUniversität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.Fachbereich WirtschaftswissenschaftenJohann Wolfgang Goethe-UniversitätFrankfurt am MainDeutschland

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